Mühsam, aber erfolgreich! Rapid feierte im Testspiel bei Zweitligist Hertha Wels vor 1.223 Zuschauern einen 2:1-Erfolg (0:0), musste sich den Sieg allerdings hart erarbeiten.
Die Hütteldorfer, die ihr Trainingslager zuletzt im oberösterreichischen Mühlviertel absolviert hatten, taten sich vor allem in der ersten Halbzeit schwer. Die vermeintliche A-Elf von Trainer Johannes Hoff Thorup kontrollierte zwar über weite Strecken den Ballbesitz, konnte daraus aber nichts Zählbares mitnehmen.
Die beste Möglichkeit vergab Yusuf Demir in der 33. Minute. Der Offensivspieler setzte einen direkten Freistoß nur knapp am linken Kreuzeck vorbei. Zur Pause wechselte Hoff Thorup die gesamte Mannschaft durch – mit Erfolg. Eigenbauspieler Eaden Roka brachte Rapid nach einem Eckball in Führung, als er einen Abpraller zur verdienten Führung verwertete (47.).
Auch das 2:0 fiel nach einem ruhenden Ball. Neuzugang Tonni Adamsen traf nach einer weiteren Ecke und baute den Vorsprung aus (68.). Die Freude der Wiener hielt allerdings nicht lange. Nach einer Flanke von Nicolas Freund – dem Sohn von Bayern-Sportdirektor Christoph Freund – verkürzte Sommer-Neuzugang Din Barlov, der von St. Pölten nach Wels gewechselt war, auf 1:2 (70.).
Dabei blieb es schließlich auch. Für Rapid geht es bereits am Mittwoch mit dem nächsten Härtetest weiter. Um 18 Uhr gastiert Panathinaikos Athen in Hütteldorf. Am Samstag folgt gegen den Hamburger SV die Generalprobe, ehe am 23. Juli das Pflichtspieljahr beginnt. In der zweiten Qualifikationsrunde der UEFA Conference League treffen die Hütteldorfer auf den Sieger des Duells zwischen Penybont aus Wales und Santa Coloma aus Andorra.