Rührende Geschichte

Rapid-Star Kara: "Dann bin ich weinend zur U-Bahn"

Rapid-Stürmer Ercan Kara blickt auf seine Anfänge zurück. Der Torjäger erinnerte sich an seine Jahre beim unterklassigen Klub Slovan HAC.
16.10.2026, 19:57
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Aktuell ist Ercan Kara aus der Startformation von Rapid Wien nicht wegzudenken. Der 30-Jährige ist unter Trainer Johannes Hoff Thorup Stürmer Nummer eins. Doch bis dahin hat der Angreifer einen langen Weg zurückgelegt. Einen Weg, der ihn vom unterklassigen Slovan HAC über die zweite Mannschaft der Wiener Austria, Karabach Wien, Horn, erstmals Rapid, MLS-Verein Orlando und Türkei-Team Samsunspor zurück zu den Grün-Weißen führte.

In der aktuellen Saison hält Kara bei bewerbsübergreifend acht Toren in 15 Spielen – durchaus solide Zahlen für den Knipser.

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Vor dem Auftaktspiel der neunten Bundesliga-Runde blickte Kara nun in einem "Sky"-Beitrag auf seine Anfänge zurück, auf seinen Jugendverein Slovan HAC, wo er als 15-Jährige erstmals in der Kampfmannschaft debütiert hatte. Zunächst sogar in der Defensive. "Irgendwann siehst du mich einmal im Fernsehen", hatte er seinem Trainer damals mit auf den Weg gegeben. Er sollte recht behalten.

Weinend zur U-Bahn

Dabei erinnerte sich der Rapid-Stürmer auch an einen Moment, der ihn schwer getroffen hatte. Als er damals noch ein kleiner Bursch mit einem großen Traum war, als er etwa zehn Jahre alt war. "Da war ich zu spät bei einem Spiel, weil es eine Zeitumstellung gab und ich es irgendwie nicht mitbekommen habe", erinnerte sich Kara nun.

"Da bin ich dann hergekommen, sie haben schon gespielt", so Kara weiter. Sein Trainer hätte laut den Spitznamen "Erci" gerufen. "Ich habe gleich umgedreht, bin weinend zur U-Bahn", erzählte der nunmehrige Rapid-Torjäger weiter.

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Sein Trainer war ihm aber hinterhergelaufen. "Er hat mich noch geholt", so Kara schmunzelnd. Mit Erfolg. Kara kam ins Spiel und erzielte noch zwei Tore.

red, Akt. 16.10.2026, 20:46, 16.10.2026, 19:57
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