Nach der Pleite gegen die Admira herrscht bei Rapid Ratlosigkeit. Sportdirektor Bickel lässt jetzt mit einer gesalzenen Kritik an seinen Spielern aufhorchen.
Auch wenn es Interims-Trainer Goran Djuricin nicht wahrhaben will - Rapid steckt nach der Niederlage gegen die Admira weiterhin im Abstiegssumpf fest. Sechs Punkte beträgt der Vorsprung auf Schlusslicht Ried nur noch, fünf Runden sind noch zu spielen.
In der Südstadt brachte sich die Mannschaft wie so oft in dieser Saison selbst um den Sieg. Nach der zwischenzeitlich 2:1-Führung konnten Schwab und Co. nicht mehr nachlegen - mit dem Gegentor zum 2:3 bekamen sie dafür in der Nachspielzeit die Rechnung präsentiert.
Bickel weiß: "Man muss im Abstiegskampf anders spielen"
Sportdirektor Fredy Bickel stand nach dem Abpfiff der Ärger ins Gesicht geschrieben. "So gescheit die Mannschaft ist, so dumm ist sie auf dem Platz", ließ er seinem Frust im Gespräch mit der Kronen Zeitung freien Lauf. "Wir haben es ihnen zehnmal gesagt, es ist einfach so dumm." Den Schweizer störte vor allem die lasche Spielweise seiner Akteure gegen Match-Ende. "Man muss anders spielen, wenn man im Abstiegskampf ist. Wenigstens den Punkt muss man sichern."
Bickel weiß: Am Samstag hilft gegen den WAC (18.30 Uhr) jetzt nur ein Sieg weiter. Aber das wird alles andere als ein Selbstläufer. Die Kärntner ist in dieser Spielzeit noch ungeschlagen gegen Rapid (Zwei Siege, ein Remis). Im letzten Aufeinandertreffen in der Allianz Arena entführten die "Wölfe" mit einem 1:0-Sieg drei Punkte aus Hütteldorf. Die Rapid-Mannschaft sollte also gewarnt sein... (AK)