Wenige Tage vor dem Endspiel im MetLife Stadium in East Rutherford steht die Region rund um New York unter einer Luftqualitätswarnung. Grund dafür ist Rauch von Waldbränden in Kanada, der derzeit bis in den Nordosten der USA zieht und für erhöhte Feinstaubwerte sorgt.
Am Donnerstag werden Temperaturen von bis zu 33 Grad erwartet, dazu liegt ein Dunstschleier über der Region. Auch am Freitag bleibt es mit rund 32 Grad heiß, der Rauch dürfte laut Prognosen aber etwas weniger dicht sein.
Für Samstag sagen Meteorologen Regen und teils kräftige Gewitter voraus. Die Temperaturen sollen auf etwa 29 Grad zurückgehen. Der Niederschlag könnte die Luftqualität deutlich verbessern, auch wenn sich derzeit noch nicht genau vorhersagen lässt, wie stark der Rauch tatsächlich verdrängt wird.
Am Finaltag selbst soll der Regen am Vormittag allmählich abziehen. Für den Anpfiff am Sonntag werden aufgelockerte Bewölkung und Temperaturen um die 29 Grad erwartet. Nach aktuellem Stand dürfte das Endspiel zwischen Spanien und Argentinien somit bei trockenen Bedingungen stattfinden.
Hitze und Unwetter haben die WM in Nordamerika bereits mehrfach beeinflusst. Mehrere Spiele fanden bei Temperaturen über 32 Grad statt, zudem kam es wegen Gewittern zu längeren Unterbrechungen. Besonders das Gruppenspiel zwischen Frankreich und dem Irak musste wegen Blitzschlägen in der Umgebung des Stadions für mehr als zwei Stunden unterbrochen werden.