ÖFB-Star David Alaba sollte bei Udinese Calcio eigentlich die Wende nach einem katastrophalen Saisonstart bringen. Stattdessen muss jetzt sein Trainer Kosta Runjaic gehen.
Wie der Vorletzte der Serie A am Montag bestätigte, wurde der in Wien geborene Deutsche gefeuert. "Grazie, Mister", schrieb der Verein auf Social Media zu einem Foto des 55-Jährigen.
Unter Runjaic gelang Udinese in zehn Runden nur ein Sieg, zuletzt kassierte der Klub eine 2:5-Heimpleite gegen die AS Roma. Nun zog die Klubführung die Konsequenzen.
Eine Entscheidung, die auch für Alaba spannend ist. Der ÖFB-Star wechselte im September zu den Italienern, kam aber erst auf zwei Einsätze. Eine Wadenverletzung setzt den 34-Jährigen außer Gefecht. Aus diesem Grund fehlt der Verteidiger auch im Kader von Teamchef Ralf Rangnick.
Ein neuer Coach steht bei Udinese noch nicht fest. Als heißester Kandidat gilt Paolo Zanetti. Der Ex-Profi war bis Februar 2026 Cheftrainer von Hellas Verona und coachte zuvor unter anderem Empoli und den FC Venedig.
Udinese soll allerdings klare Bedingungen für den neuen Trainer aufgestellt haben: Demnach gibt es zunächst nur einen Vertrag bis Juni, zudem darf der neue Coach lediglich zwei Mitglieder seines eigenen Trainerteams mitbringen.
Nach einem Auswärtsspiel bei Venezia (6. November) geht es für den 17. der Serie A erst wieder am 22. November in Bologna weiter. Dann sollte auch Alaba wieder fit sein.