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Razzia gegen Clan: Ermittler graben im Garten nach Geld

An mehreren Einsatzorten in Nordrhein-Westfalen führten Beamte Razzien gegen den Al-Zein-Clan durch. Zwei Personen wurden bisher festgenommen.
08.06.2021, 19:48

Am Dienstag gingen deutsche Beamte bei einer Großrazzia in Nordrhein-Westfalen gegen mutmaßliche Clan-Kriminelle vor. Laut Informationen der "Bild" handelt es sich um einen Einsatz gegen den Al-Zein-Clan.

Im Rahmen der Razzia wurden seit den frühen Morgenstunden mehr als 30 Häuser, Wohnungen, Büros und Geschäftsgebäude durchsucht. Dabei rammten die Einsatzkräfte unter anderem sogar das Tor zu einer Villa mit einem Panzer auf und sprengten die Eingangstür. 

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Nach Geld gegraben

Wie deutsche Medien berichten, beschlagnahmten in diesem Zuge mehrere hundert Beamte zahlreiche Gegenstände sowie eine Villa im Gesamtwert von 800.000 Euro.

Wie die "Bild" weiter schreibt, haben die Ermittler den Garten der Al-Zein-Villa nach Geldverstecken abgesucht. Hierzu verwendeten sie ein sogenanntes Geo-Radar-Gerät. Laut Angaben der Zeitung hätte die Polizei an mehreren Stellen gegraben. 

Betrug & Geldwäsche 

Die Einsätze fanden in Düsseldorf, im Rheinland, im Bergischen Land, am Niederrhein und im Ruhrgebiet statt. Dies bestätigten Polizei und Staatsanwaltschaft in Düsseldorf gemeinsam mit dem Landeskriminalamt.

 Es gehe um den Verdacht des bandenmäßigen Betrugs sowie der Geldwäsche. 

Bei den Durchsuchungen, an denen auch Spezialeinsatzkräfte beteiligt waren, sicherten die Beamten Vermögenswerte, die durch Straftaten erlangt wurden – auch Immobilien wurden beschlagnahmt.

Weitere Durchsuchungen

Wie deutsche Medien berichten, wurden im Zusammenhang mit den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Duisburg gegen einen Beschuldigten auch mehrere Objekte in Duisburg, Leverkusen und Gelsenkirchen durchsucht. Nähere Angaben gab es von der Polizei aus ermittlungstaktischen Gründen bislang aber noch nicht.

 Laut Informationen der "Bild" wurden im Zuge der Razzien zwei Personen festgenommen. Der Anführer des Clans, Mahmoud Al-Zein, befindet sich zur Zeit in der Türkei.

Er flüchtete im Jänner 2021 dorthin – ihm drohte nämlich die Abschiebung aus Deutschland.

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