Spa-Training

Red Bull baut Auto um, Verstappen sofort der Schnellste

Max Verstappen meldet sich bei seinem "halben" Heim-Grand-Prix zurück. Der Niederländer stellte im ersten Training von Spa die Bestzeit auf.
Sport Heute
17.07.2026, 14:31
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Nach zwei heftigen Crashes in Spielberg und Silverstone hat Red Bull die Reißleine gezogen, entfernte den so hoch angepriesenen Macarena-Heckflügel an beiden RB22 wieder. Und das schien nun den Niederländer zu beflügeln. Verstappen raste nämlich im ersten Freien Training zum Grand Prix von Belgien zur deutlichen Bestzeit.

Der Vierfach-Weltmeister drehte nämlich mit 1:47,070 Minuten die schnellste Runde der ersten Trainingssession – ein Beweis dafür, dass der Heckflügel mit herkömmlicher Klappvorrichtung durchaus gut funktioniert. Und ein Fingerzeig für den Niederländer, der im belgischen Hasselt geboren wurde. Zuletzt hatte es rund um Verstappen immer wieder Abgangsgerüchte gegeben. Nun schrieb der Sieger von 71 Formel-1-Rennen wieder an. Der Star-Pilot selbst hatte sich für den Umbau seines RB22 eingesetzt.

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Verstappen schüttelt Konkurrenz ab

Verstappen hängte die beiden Ferrari-Piloten Lewis Hamilton (+0,145) und Charles Leclerc (+0,207) ab. Die starke Red-Bull-Form unterstrich Isack Hadjar als Vierter, verlor 0,252 Sekunden auf seinen Teamkollegen.

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Die von Mercedes-Motoren betriebenen Autos folgen dann erst dahinter. So landeten die McLarens von Oscar Piastri (+0,452) und Lando Norris (+0,861) auf den Rängen fünf und sieben. Norris bekommt wegen der vierten eingesetzten Leistungselektronik ohnehin eine Zehn-Sekunden-Gridstrafe aufgebrummt. WM-Leader Andrea Kimi Antonelli musste sich mit Rang sechs (+0,533) begnügen, Teamkollege George Russell wurde Achter (+0,889).

Arvid Lindblad im Racing Bulls war der Schnellste hinter den Top-Vier-Teams, hatte 1,164 Sekunden verloren. Deutlich die Langsamsten mit über fünf Sekunden Rückstand waren die beiden Aston Martins von Lance Stroll als 21. (+5,738) und Freitagsfahrer Jak Crawford (als 22. (+6,129).

Piastri hatte kurz vor dem Ende der Session noch für kurze Verwirrung gesorgt. Auf Anweisung seines Teams stoppte der Australier seinen McLaren am Streckenrand, um danach aber wieder loszufahren und in langsamer Fahrt den Kurs zu umrunden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die Piloten ohnehin nur noch Longrungs absolviert.

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