Max Verstappen greift am Sonntag beim Grand Prix von Abu Dhabi nach dem fünften WM-Titel in Serie. Nur zwölf Zähler fehlen dem Red-Bull-Star auf WM-Leader Lando Norris. Vor einigen Wochen waren es noch 104 Zähler.
Für den WM-Showdown verpasste sich Verstappen den Spitznamen "Chucky".
Bei Red Bull steht aber bereits vor dem WM-Showdown eine zentrale Weichenstellung bevor: Wie Teamchef Laurent Mekies nach dem Grand Prix von Katar bestätigte, wird am Dienstag offiziell bekanntgegeben, wer 2026 im Red-Bull-Cockpit sitzt.
Klar ist nur eines: Max Verstappen bleibt gesetzt. Die zweite Personalie birgt Spannung – und große Signalwirkung.
Viel deutet darauf hin, dass Yuki Tsunoda seinen Platz verlieren wird. Der Japaner hat bislang nur 33 Punkte gesammelt, während Verstappen mit 396 Zählern auf dem Weg zum vierten Titel ist. Die sportliche Kluft ist enorm – und der Druck auf Red Bull, für die Zukunft das stärkste Paket zu schnüren, wächst.
Im Hintergrund lauert Isack Hadjar. Der 20-jährige Franzose hat bei Racing Bulls in seiner ersten F1-Saison überzeugt und gilt als Favorit auf den Aufstieg. Eine Beförderung wäre ein deutliches Zeichen für den Generationenwechsel – und ein Vertrauensbeweis in Red Bulls Nachwuchsprogramm.
Doch auch das Folgepuzzle ist spannend: Wer fährt künftig für Racing Bulls? Liam Lawson ist ein Kandidat für den Verbleib, Yuki Tsunoda könnte ins B-Team zurückrutschen. Zusätzlich steht mit Arvid Lindblad ein heiß gehandeltes Talent aus der Formel 2 bereit – der 17-Jährige hat intern bereits für Aufsehen gesorgt.