Früh in Pension

Rente mit 40: So funktioniert der Frugalismus

Frugalisten sparen bis zu 80 Prozent ihres Einkommens, um mit 40 nicht mehr arbeiten zu müssen. So funktioniert das Prinzip.
Technik Heute
23.05.2026, 18:52
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Morgens aufstehen und nicht zur Arbeit müssen - für viele ein Traum. Frugalisten machen ihn wahr, indem sie schon früh im Leben extrem sparsam leben und den Großteil ihres Gehalts anlegen. Ihr Ziel: finanzielle Unabhängigkeit mit etwa 40 Jahren.

Die Bewegung nennt sich FIRE - das steht für "Financial Independence, Retire Early", also "Finanzielle Unabhängigkeit, frühe Rente". Dabei geht es den meisten nicht darum, einfach nur nichts mehr zu tun. Sie wollen selbst entscheiden, womit sie ihre Zeit verbringen - ob Ehrenamt, Selbstständigkeit oder andere Projekte.

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Wie computerwoche.de berichtet, sparen echte Frugalisten zwischen 70 und 80 Prozent ihres Einkommens. Sie verzichten auf Restaurantbesuche, kaufen Second-Hand-Kleidung und reparieren Dinge selbst, statt sie neu zu kaufen. Die deutsche Durchschnittssparquote liegt im Vergleich bei nur rund zehn Prozent.

Die wichtigsten Regeln der Frugalisten

Frugalisten rechnen mit zwei bewährten Methoden: Der 25er-Regel zufolge braucht man das 25-Fache seiner jährlichen Ausgaben als Erspartes. Wer also 45.000 Euro im Jahr braucht, muss 1.125.000 Euro ansparen. Die 4-Prozent-Regel besagt dann, dass man jährlich vier Prozent vom angelegten Kapital entnehmen kann, ohne das Vermögen anzugreifen.

Das Geld liegt dabei nicht auf dem Girokonto, sondern wird breit gestreut in Aktien, ETFs, Immobilien oder Edelmetalle investiert. So erwirtschaften Frugalisten Rendite, während ihr Kapital weiter wächst.

Nicht für jeden geeignet

Fairerweise muss man sagen: Frugalismus eignet sich vor allem für Besserverdienende. Wer ein durchschnittliches Einkommen hat, kann kaum 70 bis 80 Prozent davon zur Seite legen. Trotzdem lässt sich von den Super-Sparern einiges lernen.

Der erste Schritt: Die eigenen Ausgaben genau analysieren. Wo geht das Geld hin? Welche Abos braucht man wirklich? Viele entdecken dabei Einsparpotenzial bei Fixkosten wie Strom, Telefon oder einer ungenutzten Fitnessstudio-Mitgliedschaft.

Auch mit kleineren Beträgen kann man starten. Selbst 50 Euro im Monat in einen Sparplan zu investieren, schafft langfristig ein Polster. Wichtig ist, sich konkrete Ziele zu setzen - auch wenn die Rente mit 40 unrealistisch bleibt, hilft ein klares Ziel beim Dranbleiben.

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