Gerichtstür bleibt zu

Richter nicht da! Marius-Prozess plötzlich verschoben

Am Dienstag wäre der Prozess um Marius Borg Høiby in die Schlussphase gegangen. Nun wurde der Verhandlungstag kurzerhand abgesagt.
Heute Entertainment
17.03.2026, 10:20
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Unerwartete Pause im wohl aufsehenerregendsten Prozess Norwegens: Wie das Gericht in Oslo bestätigte, fällt der geplante 27. Prozesstag aus, weil der vorsitzende Richter Jon Sverdrup Efjestad erkrankt ist.

Damit wird auch ein zentraler Moment im Verfahren verschoben. Eigentlich wollte Staatsanwalt Sturla Henriksbø am Dienstag darlegen, welches Strafmaß die Anklage für Marius Høiby fordert. Dieser Schritt muss nun warten.

Beweisaufnahme ist schon abgeschlossen

Gerichtssprecher Markus Iestra erklärte: "Heute findet keine Gerichtsverhandlung im Strafverfahren gegen Marius Borg Høiby statt, da der vorsitzende Richter erkrankt ist. Wir hoffen, das Verfahren morgen fortsetzen und die Hauptverhandlung weiterhin am Donnerstag abschließen zu können."

Für Høiby bedeutet das zumindest kurzfristig eine Atempause: Der Sohn von Mette-Marit muss heute nicht vor Gericht erscheinen.

Seit Anfang Februar steht der 29-Jährige in Oslo vor Gericht. Die Anklage umfasst 38 Punkte, darunter mehrere Vergewaltigungsvorwürfe sowie Körperverletzung und Drogenvergehen.

Die Staatsanwaltschaft stützt sich dabei auf eine Vielzahl an Beweisen. Von Videos und Chatverläufen bis hin zu Zeugenaussagen und technischen Auswertungen von Mobiltelefonen.

Der Prozess befindet sich aktuell in seiner entscheidenden Phase. Die Beweisaufnahme ist abgeschlossen, nun stehen die Plädoyers an.

Am Montag hatte Staatsanwalt Henriksbø bereits ein deutliches Bild gezeichnet: "Wir haben hier einen Mann erlebt, der sich nimmt, was er will. Und der nicht unbedingt darauf bedacht ist, bei einer Party bei dem Mädchen, das auf seinem Schoß sitzt, nachzufragen, ob es ihr recht ist, dass er sie berührt."

Dem Angeklagten drohen im Falle einer Verurteilung bis zu 16 Jahre Haft.

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