Skandal-Prozess in Norwegen

Richter verbietet Marius, seine Ex anzusehen

Im Prozess gegen Mette-Marits Sohn Marius greift der Richter durch. Das Ex-Paar warf sich flirtende Blicke zu.
Heute Entertainment
12.03.2026, 10:25
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Marius Borg Høiby (29), der Stiefsohn von Norwegens Kronprinzessin Mette-Marit (52), steht seit Anfang Februar vor Gericht. Die Anklage gegen ihn wiegt schwer: 40 Punkte, darunter mehrfache Körperverletzung und Drogenvergehen.

Am 22. Prozesstag griff nun Richter Jon Sverdrup Efjestad durch. Marius darf seine Ex-Freundin, die sogenannte "Frau aus Frogner", nicht mehr ansehen. Der Grund: Das Ex-Paar soll sich über mehrere Tage hinweg flirtende Blicke zugeworfen haben.

Wie bild.de berichtet, scheinen die beiden noch immer Gefühle füreinander zu haben. Marius schickte seiner Ex sogar am Valentinstag Blumen und einen Brief aus der U-Haft – obwohl zwischen ihnen ein Kontaktverbot besteht.

Schwere Vorwürfe gegen Mette-Marits Sohn

Die "Frau aus Frogner" war es, die den Prozess ins Rollen brachte. Am 4. August 2024 wurde Marius festgenommen. Er soll die Wohnung seiner damaligen Freundin verwüstet und sie heftig attackiert haben. Die Vorwürfe: Er soll sie mehrfach geschlagen und gewürgt haben.

20 der 40 Anklagepunkte betreffen allein diese Frau. Marius sitzt seit dem 2. Februar 2026 in Untersuchungshaft. Von dort wird er für jeden Prozesstag zum Gericht gebracht.

Zeuge entlastet und belastet zugleich

Ein langjähriger Freund von Marius sagte als Zeuge aus. Er beschrieb den Angeklagten als "guten Freund und liebevollen Menschen". Gleichzeitig berichtete er von einem Vorfall mit Nora Haukland, einer weiteren Ex-Freundin. Sie soll Marius in der Öffentlichkeit eine Ohrfeige gegeben haben.

Die Mutter der "Frau aus Frogner" beschrieb ihre Tochter als "liebstes Mädchen der Welt", das nie die Stimme gegen jemanden erhoben habe. Der Mammut-Prozess soll noch rund eineinhalb Wochen dauern.

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