Diese Standorte sind betroffen

Riesen-Schock! Mehrere Schulen in Österreich sperren zu

Mit dem Schuljahr 2026/27 gibt es für mehrere Schulstandorte große Änderungen. In drei Bundesländern wird geschlossen, fusioniert oder stillgelegt.
André Wilding
25.08.2026, 10:04
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Für zahlreiche Schüler beginnt nach den Sommerferien wieder der Schulalltag - an einigen Standorten bleiben die Türen jedoch zu. In der Steiermark, Oberösterreich und Salzburg kommt es mit dem Schuljahr 2026/27 zu Schließungen, Zusammenlegungen oder einer vorläufigen Stilllegung.

Insgesamt sind sieben Schulstandorte von diesen Veränderungen betroffen. Gleichzeitig setzen mehrere Bundesländer laut dem Portal "5 Minuten" verstärkt auf Schulcluster. Dabei werden bestehende Schulen organisatorisch miteinander verbunden.

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Drei Standorte in der Steiermark betroffen

In der Steiermark betrifft die Neuordnung drei Schulen. Die Mittelschule Weiz I sowie die Volksschulen Modriach und Bärnbach-Afling werden aufgelassen beziehungsweise zusammengeführt. Die Änderungen wurden jeweils von den betroffenen Gemeinden beantragt.

Parallel dazu wächst die Zahl der Pflichtschulcluster im Bundesland. Mit dem neuen Schuljahr kommen Knittelfeld-Lindenallee und Leoben-Fröbelgasse hinzu.

In Leoben werden dafür die Volksschulen Leoben-Fröbel I und II organisatorisch verbunden. In Knittelfeld schließen sich die Volksschule Knittelfeld-Lindenallee und die dortige Sonderschule zu einem Cluster zusammen. Damit steigt die Zahl der Cluster in der Steiermark von 24 auf 26.

Drei Schulen im Innviertel schließen

Auch Oberösterreich verliert drei Schulstandorte. Sie befinden sich allesamt im Innviertel und wurden zuletzt gemeinsam von 124 Schülern besucht. Die konkreten Namen der drei Schulen wurden bei der Erhebung allerdings nicht genannt, berichtet "5 Minuten".

Bei den Schulclustern ändert sich in Oberösterreich hingegen nichts. Ihre Zahl bleibt bei 20.

Schule in Salzburg vorerst stillgelegt

In Salzburg trifft es die Polytechnische Schule Neumarkt. Sie wird im Schuljahr 2026/27 stillgelegt. Eine endgültige Schließung bedeutet das allerdings nicht. Bereits im darauffolgenden Schuljahr könnte der Standort wieder aktiviert werden.

Auch in der Stadt Salzburg gibt es eine Neuordnung. Die direkt nebeneinanderliegenden HAK I und HAK II werden künftig gemeinsam als HAK Salzburg geführt.

Hunderte kleine Schulen in Österreich

Eine österreichweit einheitliche Definition dafür, wann eine Schule als Klein- oder Kleinstschule gilt, gibt es nicht. Die Bundesländer legen die Kriterien selbst fest. Je nach Bundesland zählen dabei etwa die Zahl der Klassen oder die Schülerzahl, heißt es in dem Bericht weiter.

Wie viele sehr kleine Standorte es gibt, zeigen Zahlen der Statistik Austria für 2024/25. Damals hatten 45 Schulen höchstens zehn Schüler. Weitere 308 Standorte wurden von elf bis 25 Kindern besucht, 769 Schulen kamen auf 26 bis 50 Schüler.

Cluster sollen Standorte verbinden

Eine Alternative zur Schließung können Schulcluster sein. Die einzelnen Schulen bleiben dabei grundsätzlich erhalten, werden aber organisatorisch unter einer gemeinsamen Leitung verbunden.

Dadurch können etwa Lehrer bei Bedarf an unterschiedlichen Standorten innerhalb eines Clusters eingesetzt und Verwaltungsaufgaben gemeinsam erledigt werden, schreibt das Portal "5 Minuten".

Auch andere Bundesländer setzen auf dieses Modell. Im Burgenland entsteht durch die Verbindung von Volks- und Mittelschule Stoob der zehnte Cluster. In Kärnten ist mit der "Bildungsregion Lurnfeld" ein weiterer geplant, eine endgültige Entscheidung steht dort aber noch aus.

In Niederösterreich soll im Laufe des neuen Schuljahres ein zweiter Cluster in Großweikersdorf entstehen. In Tirol wird ein bestehender Cluster in Kufstein um die Polytechnische Schule erweitert.

Während manche kleinere Schulen ganz verschwinden, sollen andere durch gemeinsame Strukturen weiterbestehen. Das österreichische Schulnetz verändert sich damit auch im Schuljahr 2026/27 deutlich.

{title && {title} } wil, {title && {title} } Akt. 25.08.2026, 14:03, 25.08.2026, 10:04