Fremdgeh-Beichte

Rivale stichelt: "Von untreuem Kerl geschlagen"

Nach seiner Seitensprung-Beichte hat Biathlon-Ass Sturla Holm Laegreid am Freitag wieder Bronze nachgelegt. Ein Konkurrent stichelte.
Sport Heute
13.02.2026, 18:29
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Laegreid versetzte die Biathlonwelt nach dem Einzelbewerb der Biathleten in Antholz in Staunen. Live im norwegischen TV legte er eine Beichte ab. Vor drei Monaten habe er seine Partnerin, die er vor rund einem halben Jahr kennengelernt hatte, betrogen. Das beichtete er ihr vor einer Woche. Die Frau trennte sich daraufhin vom Biathlon-Star.

Der 28-Jährige sprach vom "größten Fehler meines Lebens" und davon, dass er seine nunmehrige Ex-Partnerin wieder zurückgewinnen wolle. Die zeigte sich von der öffentlichen Liebeserklärung wenig beeindruckt. Die Frau, die anonym bleiben möchte, stellte klar, Laegreid nicht verzeihen zu wollen. Und auch den Ärger im eigenen Team zog sich der 28-Jährige zu. In seiner Heimat wurde ihm vorgeworfen, die Goldmedaille von Landsmann Johann-Olav Botn in den Schatten gestellt zu haben.

"Von untreuem Kerl geschlagen"

Trösten kann sich Laegreid mit der zweiten Bronzenen der Olympischen Spiele in Mailand und Cortina. Die ergatterte er im Sprint am Freitag mit Rang drei (+15,9 Sekunden) hinter Olympiasieger Quentin Fillon Maillet aus Frankreich und Landsmann Vetle Christiansen (+13,7), dem Silber blieb.

Hauchdünn am Stockerl vorbei lief der Franzose Emilien Jacquelin. Ihm fehlten nur 0,2 Sekunden auf Laegreid und damit auf Edelmetall. Der Franzose konnte sich nach dem Bewerb einen verbalen Seitenhieb in Richtung des Norwegers aber nicht verkneifen. "Ich wurde von einem untreuen Kerl geschlagen. Oh mein Gott", sagte er gegenüber "VG" aus Norwegen und ließ dann für das Verfolgungsrennen am Sonntag eine Kampfansage folgen: "Ich werde ihn vernichtend schlagen."

Laegreid gab sich betont gelassen. "Ich weiß nicht, was mit Jacquelin los ist. Hat er gestoppt, um das Publikum zu grüßen?", fragte der Norweger auf die Provokation des Franzosen angesprochen. Er selbst habe versucht, sich von der medialen Berichterstattung über seine Fremdgeh-Beichte nicht ablenken zu lassen. Er habe sich vor dem gesamten norwegischen Team entschuldigt, so der 28-Jährige.

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