Workshop-Assistent

Roboterhund KI-tty hilft bei der Tafel Österreich aus

Ein Roboterhund als Workshop-Assistent: Bei der Tafel Österreich zeigte Robodog KI-tty, wie KI soziale Organisationen im Alltag unterstützen kann.
Digital  Heute
05.08.2026, 08:04
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Künstliche Intelligenz hält zunehmend Einzug in den Arbeitsalltag – auch im gemeinnützigen Bereich. Bei einem kostenlosen KI-Basisworkshop für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Tafel Österreich stand deshalb die Frage im Mittelpunkt, wie moderne KI-Werkzeuge soziale Organisationen entlasten können. Für besondere Aufmerksamkeit sorgte dabei ein ungewöhnlicher Gast: der Roboterhund KI-tty.

Der vierbeinige Robodog begleitete die KI-Experten Wolfgang Eder und Manuela Maybach von EQ4ai zu dem Workshop in Wien. Gemeinsam vermittelten sie Grundlagen generativer Künstlicher Intelligenz und zeigten anhand praktischer Beispiele, wie sich neue Technologien in den Arbeitsalltag integrieren lassen.

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Robodog KI-tty liefert gerettete Lebensmittel bei der Tafel Österreich an.
Die Tafel Österreich

KI soll soziale Organisationen entlasten

Während viele Unternehmen bereits umfangreich in KI-Schulungen investieren, verfügen gemeinnützige Organisationen häufig nur über begrenzte finanzielle und personelle Ressourcen. Genau hier setzte der kostenlose Workshop an. Ziel war es, einen einfachen Einstieg in das Thema zu ermöglichen und konkrete Anwendungsbeispiele für den täglichen Einsatz zu vermitteln.

Im Verlauf des Workshops lernten die Teilnehmer nicht nur die Grundlagen generativer KI kennen. Gemeinsam wurden auch erste KI-Agenten entwickelt und Ideen gesammelt, wie sich administrative und kommunikative Aufgaben künftig effizienter erledigen lassen. Dadurch soll mehr Zeit für jene Tätigkeiten bleiben, bei denen menschliche Erfahrung und persönlicher Kontakt im Mittelpunkt stehen.

Roboterhund als Blickfang

Besonderes Interesse weckte Robodog KI-tty, der den Workshop begleitete. Der Roboterhund machte moderne Robotik und Künstliche Intelligenz unmittelbar erlebbar und zeigte, wie eng technologische Entwicklungen künftig mit dem Berufsalltag verbunden sein könnten. Wolfgang Eder sieht darin großes Potenzial. "KI-Kompetenz ist eine große Chance für NGOs. Gerade Organisationen, die mit begrenzten Ressourcen Unglaubliches stemmen, können durch smart aufgesetzte, KI-gestützte Prozesse enorm profitieren."

Auch Manuela Maybach betonte, dass es nicht darum gehe, Menschen durch Technik zu ersetzen. "Es geht darum, Mitarbeiter:innen zu entlasten, Wissen leichter zugänglich zu machen und ihnen mehr Zeit für jene Aufgaben zu geben, bei denen menschliche Erfahrung, Empathie und Verantwortung unverzichtbar sind."

Mensch bleibt im Mittelpunkt

Nach Angaben der Veranstalter sollte der Einsatz von KI-tty vor allem eine Botschaft vermitteln: Technologie könne nur dann sinnvoll unterstützen, wenn sie die Bedürfnisse der Menschen verstehe. Deshalb stehe bei allen Entwicklungen der praktische Nutzen für Mitarbeiter und Organisationen im Vordergrund. Passend dazu zog Wolfgang Eder ein persönliches Fazit. "KI-tty hat bei ihrem Einsatz vor allem eines gelernt. Die wichtigste Intelligenz in einer sozialen Organisation liegt in der Erfahrung, der Flexibilität und im Engagement ihrer Mitarbeiter:innen."

Die Tafel Österreich rettet Lebensmittel vor der Verschwendung und verteilt sie kostenlos an armutsbetroffene Menschen über soziale Einrichtungen. Der Workshop sollte deshalb zeigen, dass auch gemeinnützige Organisationen vom technologischen Fortschritt profitieren können – ohne dabei den Menschen aus dem Mittelpunkt ihrer Arbeit zu rücken.

{title && {title} } red, {title && {title} } 05.08.2026, 08:04
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