Sport

Ronaldo drohen bis zu sieben Jahre Gefängnis

Hartes Match für Cristiano Ronaldo! Gegner: der spanische Fiskus. Der Real-Superstar muss sich heute zum Vorwurf des Steuerbetrugs äußern.
Heute Redaktion
13.09.2021, 23:40

Cristiano Ronaldo gilt als bestbezahlter Fußballer der Welt. Trotzdem – oder gerade deshalb – soll er es mit den Steuern nicht ganz so streng nehmen. Im Detail: Das spanische Finanzamt vermutet, dass der Kicker zwischen 2011 und 2014 rund 14,7 Millionen Euro hinterzogen hat. Vorsätzlich. Aus diesem Grund zeigte die Finanzbehörde "CR7" bei der Staatsanwaltschaft an.

Heute kommt es in einem Vorort von Madrid zur richterlichen Anhörung. Ronaldo muss hinter verschlossenen Türen erklären, was es mit seinen zahlreichen Briefkastenfirmen in Steueroasen auf sich hat und warum er für seine Werbegelder – die Rede ist von 100 Millionen Euro – keine Steuern in Spanien bezahlt.

Nach der Anhörung entscheidet das Gericht, ob dem 32-Jährigen der Prozess gemacht wird. Falls dem so sein sollte, drohen Ronaldo bis zu sieben Jahre Haft.

Kooperiert Ronaldo?

Einen Ausweg gibt es freilich. Durch Zusammenarbeit bei der Aufklärung der Causa und sofortiger Begleichung des Schadens käme Ronaldo mit einer gesalzenen Geldstrafe davon. Der Portugiese soll um neun Millionen Euro erleichtert werden.

Ronaldo ist freilich nicht der erste Starkicker, der die spanische Finanz am Hals hat. Auch Lionel Messi, Pepe, Fabio Coentrao, Angel die Maria und Radamel Falcao büßten bereits ihr "Saubermann-Image" ein. (red.)

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