"Ich muss mir keine Gedanken darüber machen, was andere denken. Ich spreche, wenn ich es möchte", sagte Cristiano Ronaldo am Montag bei seinem überraschenden öffentlichen Auftritt vor dem WM-Auftakt gegen Ghana in Katar.
Alles, was sich um ihn drehe, sei "immer eine Debatte", klagte Ronaldo, und forderte, der Mannschaft nun endlich Ruhe für die WM-Vorbereitung zu gewähren: "Ständig nach Cristiano zu fragen, ist langweilig. Das Thema ist abgeschlossen."
Seitdem der Altstar in der vergangenen Woche in einem brisanten Rundumschlag-Interview mit seinem Club Manchester United abgerechnet und der Verein Konsequenzen angekündigt hat, beherrscht das Thema die WM-Vorbereitung der Portugiesen. Diese Suppe hat er sich mit seiner Wortwahl und dem brisanten Zeitpunkt also selbst eingebrockt.
Die Mission WM-Titel wird der Wirbel um sein Interview nicht beeinflussen, da ist sich der Kapitän sicher. "Das kann die Mannschaft nicht erschüttern", betonte er. Er meinte: "Fragt die anderen Spieler nicht mehr danach. Sprecht über die WM, sprecht nicht mehr über Cristiano Ronaldo", forderte er.