Rosmarin ist längst nicht mehr nur in der Küche zuhause. Die mediterrane Pflanze erobert jetzt auch die Schlafzimmer. Der Grund: Die ätherischen Öle des Krauts sollen helfen, besser zu schlafen und lästige Insekten fernzuhalten.
Das Kraut enthält verschiedene ätherische Öle wie Borneol und Polyphenol. Diese helfen laut Experten vom Zentralverband der Ärzte für Naturheilverfahren bei der Verdauung und gegen Entzündungen.
Wie chip.de berichtet, hat eine Studie gezeigt, dass Rosmarin die Durchblutung des Gehirns steigern kann. "Rosmarin durchblutet die feinen Kapillaren im Gehirn und bringt dadurch mehr Sauerstoff ins Gehirn", erklärt Ernährungswissenschaftlerin Karin Buchart von der Universität Salzburg.
Ein weiterer Vorteil: Mücken sollen sich vom Rosmarin fernhalten. Das liegt am enthaltenen Öl 1,8-Cineol, auch Eukalyptol genannt. Viele Insekten mögen diesen Duft nicht. Ob ein paar Zweige im Schlafzimmer den gleichen Effekt haben wie eine große Pflanze im Garten, ist allerdings fraglich.
Für die ideale Luftfeuchtigkeit von 40 bis 60 Prozent im Schlafzimmer kann ein Glas mit Rosmarin ebenfalls beitragen - allerdings liegt das eher am Wasser im Glas als an der Pflanze selbst.
Experten raten Menschen mit hohem Blutdruck, vorsichtig mit Rosmarin umzugehen. Auch Kontaktallergien sind möglich. Man sollte sich also langsam an das Kraut herantasten.
Fazit: Die Kombination aus den ätherischen Ölen und dem Wasser im Glas kann einen positiven Effekt auf die Abendroutine haben. Ein Wundermittel ist Rosmarin im Glas aber nicht.