Ein tragischer Unfall in einem japanischen Skigebiet hat einer jungen Australierin das Leben gekostet: Eine Snowboarderin starb, nachdem sich ihr Rucksack an einem Sessellift verhakt hatte.
Die 22-Jährige erlitt am Freitag im Tsugaike-Skigebiet in Otari nahe Nagano lebensgefährliche Verletzungen. Laut dem Resort blieb ein nicht geschlossener Hüftgurt ihres Rucksacks am Liftstuhl hängen, während der Brustgurt weiterhin fest verschlossen war, berichtet der "Guardian". Dadurch wurde die Frau über den Schnee mitgeschleift und schließlich in der Luft hängend zurückgelassen.
Ein Mitarbeiter stoppte den Lift mit einem Notfallknopf. Die Snowboarderin wurde anschließend ins Spital gebracht, nachdem sie offenbar einen Herzstillstand erlitten hatte. Für die 22-Jährige kam jedoch jede Hilfe zu spät.
Die japanische Nachrichtenagentur Kyodo identifizierte die Frau als Ella Day Brooke, australische Medien berichteten allerdings, dass ihr Name Brooke Day sei.
Das Tsugaike Mountain Resort und die Tsugaike Gondola Lift Co entschuldigten sich gemeinsam für den Vorfall und kündigten eine Untersuchung an. Der Geschäftsführer sprach der Familie sein tiefes Mitgefühl aus und erklärte, man werde alles tun, um die Angehörigen bestmöglich zu unterstützen.
Auch Australiens Außenministerium bestätigte den Todesfall. In einer Stellungnahme hieß es, man werde "konsularische Unterstützung für die Familie einer Australierin, die in Japan gestorben ist, leisten".