Samariterbund zieht Bilanz

2 Herzinfarkte überlebt – So lief dramatische Rettung

Der dramatische Fall eines Wieners (62) zeigt, wie wichtig schnelle Hilfe ist. Der Samariterbund Wien war 2025 bei über 280.000 Einsätzen zur Stelle.
Wien Heute
27.01.2026, 12:50
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Rajko Nikolic aus Hietzing wird diesen Morgen im Februar nicht vergessen: Mit starken Brustschmerzen rief der 63-Jährige selbst den Notruf. Kurz darauf erlitt er zwei (!) Herzstillstände. Sanitäter des Samariterbunds begannen sofort mit der Reanimation, ein Notarztteam brachte ihn per Hubschrauber in die Klinik Floridsdorf. Innerhalb weniger Minuten war ein lebensrettender Stent gesetzt.

"Nach dem ersten Herzstillstand hat er sich noch bei uns bedankt, dass wir ihn zurückgeholt haben", erinnert sich Sanitäter Nick Janda an die dramatischen Szenen am 19. Februar des Vorjahres.

Nikolic überlebte – nicht zuletzt durch das Zusammenspiel von Samariterbund, Berufsrettung und Klinikpersonal. Es ist ein Beispiel dafür, wie entscheidend eine funktionierende Rettungskette ist.

Samariterbund zieht Bilanz

Der Samariterbund leistete 2025 noch weit mehr: Neben über 280.000 Rettungs- und Krankentransporten stand auch die soziale Arbeit im Fokus. Die Bilanz im Detail:

➤262.000 Stunden wurden in der mobilen Pflege geleistet.

➤86.800 warme Mahlzeiten verteilte der "Samariter Suppentopf".

➤In den fünf Sozialmärkten wurden 26.000 Kunden versorgt – mit 1.300 Tonnen geretteten Lebensmitteln.

➤7.498 Menschen wurden in akuten Notsituationen beraten.

➤125 Kinder holten in den LernLEOs schulisch auf, 1.845 stärkten in Workshops ihre Resilienz.

➤2.008 Personen konnten vor Obdachlosigkeit bewahrt werden.

➤Im Internetcafé ZwischenSchritt gab es 6.500 Besuche von Menschen ohne digitalen Zugang.

➤8.840 Personen nahmen an Erste-Hilfe-Kursen teil, 411 neue Rettungssanitäter:innen wurden ausgebildet.

➤1.315 Zivildiener leisteten ihren Dienst beim Samariterbund.

"Das alles ist nur möglich dank des täglichen Einsatzes unserer haupt- und ehrenamtlichen Mitarbeiter:innen", so Geschäftsführer Oliver Löhlein. Auch 2026 wolle man mit voller Kraft für die Wienerinnen und Wiener da sein.

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