Rüde wurde mit halben Gesicht auf Müllhalde entsorgt

Schwer verletzt und bereits nur noch mit halben Gesicht fand man Pitbull-Rüden "Charlie" auf einer Müllhalde in Philadelphia.
Schwer verletzt und bereits nur noch mit halben Gesicht fand man Pitbull-Rüden "Charlie" auf einer Müllhalde in Philadelphia.Facebook©City of elderly Love
Der Pitbull "Charlie" war offenbar als "Beutehund" nicht mehr benötigt worden und landete schwer verletzt inmitten hunderter Müllsäcke beim Abfall.

Geschwächt und teilnahmslos fand Tierschützerin Nikki Rubino aus Philadelphia (USA) einen schwerverletzten Pitbull-Rüden mitten auf einer Müllhalde. Ohne weitere Umwege brachte die Tierliebhaberin mit Hilfe von Freunden den todgeweihten Hund sofort in die nächste Tierklinik, wo bereits nach der ersten Untersuchung feststand, dass der Rüde wohl als "Beutehund" für illegale Hundekämpfe herhalten musste.

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Was ist ein "BEUTEHUND" bei illegalen Hundekämpfen?

Ein "Beutehund" ist beispielsweise eines der vielen grausamen Motive des Hundediebstahls. Wenn sich ein Hund selbst nicht für Hundekämpfe eignet, so wird er oft als "Beutehund" missbraucht. "Beutehunde" sind sozusagen die Übungsobjekte, worauf der ebenfalls misshandelte Kampfhund seine Aggressionen richtet.

Nur mehr ein halbes Gesicht

Nachdem der liebevolle Rüde den Namen "Charlie" erhielt, war er wie ausgewechselt. Auch wenn seine zahlreichen Bisswunden am Kopf allesamt zu schweren Infektionen führten und die Umgebung der Müllhalde dafür gesorgt hatte, dass sich bereits Maden in seinen Wunden tummelten, zeigte "Charlie" WAS für ein "Kampfhund" er wirklich ist. Unter der Obhut der Tierschutzorganisation "City of Eldery Love" war der Rüde bereits drei Tage nach seiner ersten Operation lustig und verschmust. Auch wenn "Charlie" fast eine ganze Gesichthälfte einbüßen musste und er praktisch keine linke Wange mehr hat, ist er wohl ein lebendes Mahnmal dafür, dass es auf die inneren Werte ankommt.

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Happy End

Nach seiner Genesung sollte allerdings das wohl größte Wunder auf "Charlie" warten. Eine entzückende Familie verliebte sich in den Hund mit dem halben Gesicht und verfolgte stets die von der Tierschutzorganisation geposteten Updates zu seinen Fortschritten auf Facebook. Als er endlich in der körperlichen Verfassung für eine Vermittlung war, wurde er auch schon adoptiert und darf nun endlich seine schreckliche Vergangenheit vergessen. Alles Gute, Charlie.

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