Neuer Anlauf

Ruf nach neuem Feiertag – bald gibt es Volksbegehren

Die Debatte um den Karfreitag spitzt sich zu: Im Juni startet ein Volksbegehren, das den Feiertag wieder zurückbringen soll.
Oberösterreich Heute
07.04.2026, 17:27
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Der Streit um den Karfreitag geht in die nächste Runde. Während in vielen evangelischen Gemeinden der Ärger über den verlorenen Feiertag weiter wächst, bekommt die Forderung jetzt politischen Rückenwind: Ein eigenes Volksbegehren soll die Rückkehr des arbeitsfreien Tages bringen.

Schon zuletzt wurde der Ton schärfer. Die evangelische Bischöfin Cornelia Richter warnte im Gespräch mit den "OÖN": "Wir brauchen den, wir wollen den wieder haben, er ist so wichtig für uns." In vielen Pfarren sei die Stimmung angespannt, es rumore spürbar.

Jetzt soll der Druck auch von der Straße kommen. Denn: In Österreich laufen aktuell gleich 29 Initiativen, die ein Volksbegehren anstoßen wollen. Die Themen reichen von Pensionen über strengere Regeln für private Feuerwerke bis hin zu einem Vorstoß gegen die Bundesländer.

Wer ein Volksbegehren starten will, muss zuerst Unterstützung sammeln. Dafür bleibt Zeit bis Ende des Folgejahres nach der Anmeldung. Wird die nötige Zahl nicht erreicht, ist das Projekt erledigt. Gelingt es aber, genug Menschen zu mobilisieren, kann ein offizieller Antrag gestellt werden.

Unterschreiben für den Karfreitag

Gibt das Innenministerium grünes Licht, wird es ernst: Dann wird ein fixer Zeitraum festgelegt, in dem unterschrieben werden kann - acht Tage lang. In dieser Phase müssen mindestens 100.000 Stimmen zusammenkommen, damit sich die Politik damit beschäftigen muss.

Genau diese Phase steht jetzt bevor: Von 15. bis 22. Juni liegen mehrere Volksbegehren gleichzeitig auf. Darunter soll auch die Initiative für den Karfreitag sein.

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