Das mysteriöse Mafia-Milieu der 1920er rund um "Al Capone" wurde neu zum Leben erweckt. "Wir lieben beide guten Rum und diese goldene Ära", erklärt Theo Böhm (69) in "Heute" die Idee, edlen karibischen Premium-Rum in individuell dekorierten Themen-Boxen zur Zeit der Prohibition "im Schmuggel-Style" anzubieten.
Der Wiener "Strizzi", der in den 1980ern auch durch Unrühmliches berühmt wurde, schlägt sich derzeit als Boxclub-Besitzer durch. Der steirische Bankangestellte Gerhard Moser (52) verziert die edlen Tropfen, die der Grazer Unternehmer Christian Löschnigg (58) importiert und hierzulande in Fässern nachreifen lässt.
Die feinen Flaschen werden in Munitionskisten gesteckt und mit Motiven aus der Unterwelt – wie einem Damenschuh, Casino-Chips, Boxhandschuhen oder Waffen-Attrappen – garniert – Prost! Die besonderen Boxen werden über den Online-Shop (alcapone.store) oder in ausgewählten Bars an den Mann oder die Frau gebracht. "Mein Kollege macht die mühevolle Bastelarbeit, ich vertreibe das Herzens-Produkt", so der 69-Jährige über "Al Capone", dessen teuerste Boxen mehrere hundert Euro kosten.
Von der umtriebigen ehemaligen Unterweltgröße werden übrigens auch Dinner-Events mit Geschichten und Gerichten aus den 1920er-Jahren organisiert. Neben ihrem "Al Capone"-Rum stehen auch Speisen wie Pasta mit Walnuss oder der angebliche Lieblingsdrink des Mafia-Paten auf der Karte. "Und wir verraten Geheimnisse, für das schon so mancher sein Leben lassen musste", heißt es in den Ankündigungen.