Gut versteckt: Die Blitzer in der Bezirkshauptstadt (rund 13.000 Einwohner) schlagen heimlich, still und leise zu. Denn: Die moderne Technologie ist in Autos verborgen, die unscheinbar am Straßenrand parken.
Die Stadt ist nicht die einzige Kommune, die auf diese Methode setzt. Viele Gemeinden nutzen das Geheimradar, um Raser in die Schranken zu weisen. Die Geräte würden für mehr Verkehrssicherheit sorgen, betont der Rieder Bürgermeister Bernhard Zwielehner (ÖVP).
Kritiker hingegen sprechen von reiner Abzocke, die nur das Budget aufbessern soll. Dem kontert die Politik mit Transparenz: Die aktuellen Positionen werden regelmäßig auf der offiziellen Website veröffentlicht. Die Infos landen im Monatsrhythmus im Internet.
Seit Anfang Mai sind die drei Positionen die Froschaugasse, die Volksfeststraße und die Schwimmbadstraße. Schon in wenigen Tagen werden die Pkw woanders parken. Man darf gespannt sein.
Auch in Linz wird bald scharf kontrolliert. Direkt bei einem Schulweg in Urfahr kommt eine neue Radarbox – wer zu schnell fährt, muss zahlen.
Der Standort des Blitzers: die Pachmayrstraße. Nachdem Anrainer und die Oppositionspartei LinzPlus seit Monaten Alarm geschlagen hatten, zog der Stadtsenat nun einstimmig die Notbremse.