225 Delegierte stimmten bei der Vollversammlung des NÖ GVV in der Ybbser Stadthalle dem Wahlvorschlag zur Neubestellung des Verbandspräsidiums mit großer Mehrheit zu. Der Präsident des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes in Niederösterreich, Rupert Dworak, bleibt damit weiter im Amt.
Mit 98,2 Prozent der Stimmen kann er dabei auf volle Rückendeckung bauen. Als Ehrengäste waren Landeshauptfrau-Stellvertreter und Landesparteivorsitzenden Franz Schnabl sowie Landesrätin Ulrike Königsberger-Ludwig geladen.
Dworak zählt seit Jahren zu den einflussreichsten Sozialdemokraten in Niederösterreich, war jahrelang Landtagsabgeordneter, ist seit 2004 Bürgermeister der roten Hochburg Ternitz. Seit 2008 ist er zudem Präsident des sozialdemokratischen Gemeindevertreterverbandes Niederösterreich. Die neue Amtsperiode des 59-Jährigen dauert nun fünf Jahre.
Thematisch befasste sich der Abend in Ybbs anschließend mit dem Zweitwohnsitzerwahlrecht, der Bürgermeister-Direktwahl, der Ausdünnung des ländlichen Raums, dem zögerlichen Breitband-Ausbau und den coronabedingten Auswirkungen auf die Gemeinden.