Sabitzer sauer auf Foda? "Wird ein Gespräch geben"

Marcel Sabitzer war gegen Slowenien einer der besseren Spieler. Bei seiner Auswechslung verweigerte er dem Teamchef den Handschlag.

1:0 gegen Slowenien, Quali-Pflicht erfüllt, die rot-weiß-rote Fußball-Welt ist wieder in Ordnung. Oder doch nicht? Zumindest bei Marcel Sabitzer sind Zweifel angebracht.

Der Leipzig-Legionär lieferte in Klagenfurt eines seiner besseren Länderspiele ab. Dennoch musste er in Minute 71 für den späteren Torschützen Guido Burgstaller Platz machen.

Dass er darüber wenig erfreut war, ließ er Teamchef Foda prompt wissen, indem er ihm beim Abgang mit starrem Blick den Handschlag verweigerte.

Nach der Partie klärte Sabitzer auf. "Es sind Emotionen dabei, das ist doch klar. Ich war bei vielen Aktionen dabei, hatte richtig Bock, mit den Jungs macht es einfach Spaß. Da bist du dann verärgert, wenn du nicht weiter mitwirken kannst. Das muss manchmal raus, man kann nicht alles runterschlucken", teilte der Jung-Papa mit. "Stellen Sie sich vor, ich werde bei 0:0 ausgewechselt und juble. Dann fragen Sie mich auch, warum ich das mache."

Marko Arnautovic zeigt für den 25-Jährigen Verständnis. "Ich hätte wahrscheinlich auch so reagiert. Ich weiß, was für ein Spieler er ist, er ist ehrgeizig, wir brauchen ihn. Klar sind da Emotionen dabei, aber so ist der Fußball."

Fakt ist: Die Causa hat ein Nachspiel – zumindest ein verbales. "Der Trainer ist immer offen für Gespräche, ich auch. Wir werden darüber reden", sagt Sabitzer, der festhält: "Für mich ist das Thema bereits abgehakt."

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