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Saftig – Wiener kauft Orangensaft, muss 180€ brennen

Ein Wiener Trafikant schäumt – er dürfte finanziell ausgepresst worden sein. Für simplen Orangensaft muss der Autofahrer stolze 180 Euro draufzahlen.
Robert Cajic
20.04.2023, 20:34
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"Heute"-Leser Aleksandar konnte es gar nicht fassen, als er den Brief einer berüchtigten Parkraum-Firma öffnete: Für einen Boxen-Stopp an einer Tankstelle am Margaretengürtel muss der Wiener stolze 180 Euro blechen – dabei war der Unternehmer als Kunde vor Ort. Die Parkfirma kannte kein Erbarmen mit dem Lenker.

"Soll Staubsauger blockiert haben"

In der Nacht auf Sonntag setzte der Trafikant zum Boxen-Stopp an die Tankstelle in Wien-Margareten an und gönnte sich eine kurze Verschnaufpause – Orangensaft um 2,98 Euro inklusive. Dass Aleksandar nur Tage später brutal zur Kassa gebeten wird, versteht er gar nicht: "Ich habe sogar eine Rechnung, bringt aber alles nichts. Die meinten nur, ich soll über eine Stunde den Staubsauger blockiert haben."

Wie "Heute" bereits berichtete, nehmen es so manche Wiener Tankstellen ganz genau mit der Hausordnung: "Der zufolge ist das Abstellen von Pkws ausschließlich auf den markierten Stellen und auch nur für die Dauer eines Einkaufes oder Tank-Reinigungsvorganges gestattet", hieß es seitens der Parkraumüberwachung "T1". Die jeweilige Dauer würde 15 Minuten betragen, weshalb es für Aleksandar bei der 180-Euro-Strafe auch keine Gnade gab.

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Tankstellen mit klarem Signal an Autofahrer

Immer wieder halten Pkw-Lenker an Tankstellen und werden dafür rigoros abgestraft: Drei Wiener Auto-Fans trafen sich im Vorjahr in Döbling zum Car-Wash und mussten unfassbare 540 Euro zahlen – mehr dazu hier. Auch eine BP-Tankstelle am Margaretengürtel wird oft zur Strafen-Falle. Laut Betreiber könne man nur so auf Behinderungen durch Tuning-Treffs auf Tankstellen reagieren – "Heute" berichtete.

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