Trotz laufender Gespräche

"Schlimme Dinge" – Trump droht dem Iran erneut

Die USA setzen im Streit mit dem Iran vorerst auf Gespräche. Präsident Trump macht sein weiteres Vorgehen vom Ausgang der Verhandlungen abhängig.
Newsdesk Heute
03.02.2026, 10:50
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

US-Präsident Donald Trump hält sich im Umgang mit dem Iran alle Optionen offen und knüpft sein weiteres Vorgehen an den Verlauf laufender Gespräche. Bei einem Pressetermin im Oval Office machte er am Montag deutlich, dass Washington derzeit auf diplomatische Signale aus Teheran wartet.

"Wir führen Gespräche mit dem Iran, mal sehen, wie sich alles entwickelt", sagte Trump vor Journalisten. Eine konkrete Antwort auf die Frage, ab wann er ein militärisches Einschreiten gegen den Iran für gerechtfertigt halten würde, vermied der Präsident jedoch.

Stattdessen unterstrich Trump erneut seine Präferenz für eine Verhandlungslösung. "Ich würde gerne sehen, dass ein Abkommen ausgehandelt wird", erklärte er. "Im Moment reden wir mit ihnen, wir reden mit dem Iran, und wenn wir etwas vereinbaren könnten, wäre das grossartig. Und wenn nicht, würden wahrscheinlich schlimme Dinge passieren."

Türkei als Vermittler

Währenddessen versucht die Türkei laut Informationen aus Regierungskreisen in Ankara, eine Eskalation zwischen den beiden Staaten zu verhindern. Demnach arbeitet die türkische Führung daran, Vertreter der USA und des Irans an einen Tisch zu bringen.

Konkret soll ein Treffen zwischen dem US-Sondergesandten Steve Witkoff und hochrangigen Vertretern aus Teheran vorbereitet werden. Zwei mit den Bemühungen vertraute türkische Quellen erklärten, dass ein solches Gespräch bereits gegen Ende dieser Woche stattfinden könnte.

{title && {title} } red, {title && {title} } 03.02.2026, 10:50
Jetzt E-Paper lesen