Anrainer des Wohnparks Alterlaa im 23. Wiener Bezirk kommen nicht zur Ruhe! Neben mehreren Sprengungen von Zigaretten-Automaten setzte dem Grätzel zuletzt auch ein Coup auf eine nahegelegene Bank zu – "Heute" berichtete. Nun gibt es erneut Ärger, denn: In einer Garage des Wohnparks wurden in der Nacht auf Donnerstag mehrere Autos besprüht.
Mit Feuerlöschern sollen bislang unbekannte Personen neun Fahrzeuge in dem Parkhaus eingenebelt haben. Autobesitzer blickten am frühen Donnerstag entsetzt auf ihre Pkws – sie wurden kurzerhand weiß "lackiert". Laut Polizei-Verständigung soll der Vorfall gegen 5 Uhr geschehen sein.
Die Wiener Polizei bestätigte die Feuerlöscher-Attacke gegenüber "Heute". Ermittlungen wegen des Verdachts der Sachbeschädigung laufen. Indes warnt die Polizei betroffene Pkw-Lenker in einer Verständigung: "Das Fahrzeug nur händisch wischen. Lüftung nicht einschalten. Ansonsten wird das Fahrzeug beschädigt."
Eine Betroffene befürchtet gegenüber "Heute" eine Betroffene eine Jugendbande hinter der Sprüh-Aktion. Bezirkschef Patrick Gasselich (ÖVP Liesing) beklagte erst kürzlich im "Heute"-Interview "absolutes Integrationsversagen". Was kann man dagegen tun? Die ÖVP fordert Videoüberwachung für Unsicherheits-Hotspots als Präventivmaßnahme und die Senkung des Strafmündigkeitsalters.
VIDEO: "Heute"-Interview mit ÖVP-Liesing-Obmann Patrick Gasselich
Die jüngsten Vorfälle haben bei der Bevölkerung ihre Spuren hinterlassen, der Andrang auf Sicherheitsalarme hat stark zugenommen, erklärt er. Alleine bei der ÖVP Liesing wurden über 100 Termine ausgemacht oder sind in Planung. "Die Menschen sagen alle das gleiche – dass sie sich nicht wohlfühlen und öffentliche Plätze am Abend meiden." Eine solche Situation sei für den Liesinger ÖVP-Obmann einfach nicht hinnehmbar – mehr dazu hier.