Am Freitag wurden die Florianis infolge der anhaltend starken Schneefälle zu zahlreichen Einsätzen alarmiert. Vor allem festgefahrene oder hängen gebliebene Lkws, Busse und Pkws mussten geborgen werden. Zudem brachen unter der Schneelast immer wieder Äste und Bäume, die Straßen blockierten oder zu blockieren drohten.
Da mehrere Notfälle gleichzeitig einliefen, mussten die Einsatzkräfte parallel an unterschiedlichen Orten ausrücken. Die Koordination übernahm der Bezirksführungsstab, der im Feuerwehrhaus Mattersburg eingerichtet wurde.
Betroffen waren neben dem Stadtgebiet von Mattersburg auch Walbersdorf und Rohrbach. Darüber hinaus standen Kräfte auf der S31 sowie auf der B50 im Gemeindegebiet von Pöttelsdorf und Antau im Einsatz.
Als wäre das nicht genug gewesen, musste zeitgleich auch ein Brandmeldealarm in einem Industriebetrieb abgearbeitet werden. Dieser stellte sich als Echtalarm heraus und forderte die Feuerwehr zusätzlich.
Innerhalb von zwölf Stunden arbeiteten die ehrenamtlichen Mitglieder insgesamt 40 Einsätze ab. Die Feuerwehr Mattersburg stand mit mehreren Fahrzeugen und knapp drei Dutzend Kräften nahezu durchgehend im Einsatz.
Abschließend bedankten sich die Verantwortlichen bei allen beteiligten Organisationen für die Zusammenarbeit mit den Worten: "Wir bedanken uns bei allen eingesetzten Feuerwehren, dem Roten Kreuz und der Polizei für die perfekte Zusammenarbeit!"