Angespannte Lage

Schneechaos! Mehrere Orte sitzen im Dunkeln

Feuerwehreinsätze, umgestürzte Bäume und Stromausfälle: Der Osten Österreichs hat mit den massiven Schneefällen zu kämpfen. Auch das Burgenland.
Newsdesk Heute
20.02.2026, 11:55
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Massive Schneefälle sorgen aktuell für Chaos. Das Burgenland wurde über Nacht in tiefes Weiß gehüllt. Für die Einsatzkräfte bedeutet dies Dauerbetrieb. Vielerorts wurden 30 Zentimeter Neuschnee verzeichnet, gefährliche Situationen blieben dadurch nicht aus.

So kam es bereits gegen 7 Uhr zu über 100 Feuerwehreinsätzen im ganzen Bundesland, berichtet "Krone". Vor allem im südlichen Burgenland ist die Lage angespannt, umgestürzte Bäume, abgebrochene Äste, teilweise gesperrte Straßen und stecken gebliebene Fahrzeuge halten die Floriani auf Trab.

Chaos auf Straßen

Unter Berufung auf das Bezirksfeuerwehrkommando Oberwart berichtet die Zeitung von bisher über 70 Einsätzen. Besonders auf den Straßen kam es zu Unfällen und damit verbundenen Verzögerungen. Die Orte Altschlaining, Drumling und Goberling habe es am schlimmsten erwischt. Auch auf der A2 brauchten zwei liegengebliebene Lkw Hilfe.

Ebenfalls im Einsatz stehen die Feuerwehrleute im Bezirk Güssing. Dort machen vor allem umgestürzte Bäume Probleme. Die gleiche Lage zeigt sich in den Bezirk Jennersdorf und Oberpullendorf.

Schüler vom Unterricht freigestellt

Nicht nur der Süden des Landes wurde von der Schneewalze überrollt, auch im Norden kam es zu Schwierigkeiten im Frühverkehr. Dies trifft nicht nur Pendler, sondern auch Schüler. Seitens der Bildungsdirektion hieß es, dass Schüler, denen es nicht möglich ist, zum Unterricht zu erscheinen, für den Freitag freigestellt sind. Speziell in den Bezirken Jennersdorf und Güssing erlebe man eine Ausnahmesituation.

Seitens des Landesfeuerwehrverbands sprach man eine eindeutige Warnung aus. Menschen sollen zu Hause bleiben und unnötige Fahrten vermeiden. Verletzte habe es bisher glücklicherweise nicht gegeben.

Massive Stromausfälle

Auch für die Stromversorgung stellen die Schneefälle im Burgenland ein Problem dar. Seit 3.30 Uhr seien im gesamten Bundesland Trupps unterwegs, um gegen großflächige Stromausfälle anzukämpfen. Auch hier traf es die Bezirke Jennersdorf und Güssing wohl am schlimmsten, berichtet "Krone".

Aber auch der Seewinkel sei betroffen. Derzeit seien alle verfügbaren Kräfte im Einsatz, hieß es seitens eines Pressesprechers von Netz Burgenland. Die Behebung könnte unter Umständen den ganzen Tag dauern.

Auch in der Steiermark Haushalte ohne Strom

Nicht nur das Burgenland hat es schlimm erwischt. Auch in der Steiermark waren 30.000 Haushalte ohne Strom, berichtet die "Kleine Zeitung". Insgesamt seien nahezu 1000 Trafostationen betroffen. Hier könnten die Reparaturarbeiten das ganze Wochenende dauern, da es teilweise immer noch zu gefährlich sei, betroffene Gebiete zu betreten.

"Die Zahl der betroffenen Trafostationen wird sich durch das Wetter auch immer wieder ändern, wir rechnen damit, dass es im Laufe des Tages noch so weitergehen wird", wird Urs Harnik-Lauris von der Energie Steiermark in der "Kleinen" zitiert.

{title && {title} } red, {title && {title} } 20.02.2026, 11:55
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