Meteorologe lässt aufhorchen

"Schneekracher"-Ansage! Hier ist Österreich schon weiß

Bei diesen Außentemperaturen kaum zu glauben, aber ein Meteorologe sieht bereits ein erstes Signal für einen Wintereinbruch in Österreich.
Newsdesk Heute
01.10.2026, 22:28
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Am Rettenbachferner in Sölden laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. In gut drei Wochen, am 24. und 25. Oktober, steht dort der Auftakt des Ski-Weltcups an. Dafür wird derzeit Schnee ausgebracht, der den gesamten Sommer über in fünf großen Depots gelagert worden war.

Die mächtigen Schneehaufen waren mit Schutzfolien abgedeckt, um möglichst viel davon durch die warmen Monate zu retten. Die aktuellen Bilder vom Gletscher zeigen nun, wie die Depots geöffnet und die weißen Massen auf dem Gelände verteilt werden.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Auf Unterstützung durch einen frühen Wintereinbruch können die Verantwortlichen zumindest in den kommenden Tagen allerdings noch nicht zählen. In der Nacht auf Freitag erreicht laut UWZ eine abgeschwächte Kaltfront den äußersten Westen Österreichs. Am Freitag kommt sie kaum weiter nach Osten voran und löst sich anschließend auf.

Damit bleibt die Wetter-Zweiteilung bestehen: In der Osthälfte dominiert weiterhin Hochdruckeinfluss. Dort wird es häufig sonnig und für die Jahreszeit oft deutlich zu warm. Auch am Wochenende bleibt das Wetter vielerorts ruhig und freundlich, lediglich im Westen hält sich eine leicht unbeständige Wetterlage.

"Erster Schneekracher für Österreich"

Spannender wird der Blick weiter voraus. Der unabhängige Meteorologe Michael van der Poel sieht in den Wetterkarten ein mögliches Signal für einen deutlich winterlicheren Wetterabschnitt später im Monat.

Auf X schreibt der Niederländer: "Erster Schneekracher für Österreich? Ein mäandrierender, Nord-Süd ausgerichteter Jetstream drückt später im Monat feuchte maritime Polarluft in Richtung Alpen."

Noch ist das Signal des amerikanischen GFS-Modells mit erheblicher Unsicherheit verbunden. Bei einem derart langen Vorhersagezeitraum können sich die Wettermodelle noch deutlich verändern. "Ich bin gespannt, ob es hält", kommentiert van der Poel.

Vorerst bleibt es also bei einem ersten möglichen Winter-Signal – während in Sölden bereits der Schnee aus dem vergangenen Winter für den Weltcup vorbereitet wird.

red,Akt. 01.10.2026, 22:42, 01.10.2026, 22:28