Das extrem warme Mittelmeer sorgt nun für jene Entwicklung, die laut Wetter-Experte Marcus Wadsak bereits befürchtet wurde. In mehreren Regionen zeichnen sich enorme Regenmengen innerhalb kurzer Zeit ab.
In einem aktuellen Facebook-Posting beschreibt Wadsak die Lage so: "Das extrem warme Mittelmeer beginnt, wie befürchtet, zu großen Regenmengen zu führen. In Südfrankreich sind es kräftige Gewittergüsse, die mehr als 160 Liter ablassen können - auf und um Kreta fallen bis Montag über 400 Liter pro Quadratmeter, das sind problematisch große Mengen in kurzer Zeit."
In Südfrankreich sind es demnach "kräftige Gewittergüss"e, die für die großen Niederschlagsmengen sorgen. Laut Marcus Wadsak können dort mehr als 160 Liter fallen. Noch größere Mengen nennt der Wetter-Experte für Kreta und die Umgebung der griechischen Insel.
Bis Montag sollen auf und rund um Kreta mehr als 400 Liter Regen pro Quadratmeter zusammenkommen. Entscheidend ist für Wadsak vor allem die kurze Zeitspanne, in der diese enormen Mengen fallen - er bezeichnet sie als "problematisch große Mengen in kurzer Zeit".
Der Mittwoch hält neuerlich ruhiges und sonniges Spätsommerwetter bereit. Nur vereinzelt ziehen ein paar dünne Schleierwolken durch. Bei mäßigem bis lebhaftem Südostwind liegen die Höchstwerte zwischen 20 und 25 Grad.
Am Donnerstag scheint nach Auflösung lokaler Nebel- und Hochnebelfelder verbreitet die Sonne. Im Tagesverlauf ziehen von Westen her Wolken durch, es bleibt aber trocken und häufig freundlich. Der Wind weht mäßig, vom Marchfeld bis ins Waldviertel auch lebhaft aus Ost bis Südost. Maximal werden 22 bis 26 Grad erreicht.
Am Freitag halten sich anfangs noch ein paar Wolken entlang der Alpen, die aber am Vormittag rasch auflockern. Abseits davon überwiegt über weite Teile des Tages der Sonnenschein und nur ein paar harmlose Schleierwolken zeigen sich am Himmel. Der Wind weht mäßig aus Südost und die Höchstwerte liegen zwischen 21 und 25 Grad.
Der Samstag zeigt sich von seiner spätsommerlichen Seite. Von Beginn an scheint verbreitet die Sonne, nur in den Voralpen halten sich lokal noch Frühnebelfelder. Tagsüber stellt sich ein freundlicher Mix aus viel Sonnenschein und nur dünnen Schleierwolken ein. Dazu weht mäßiger Südostwind bei maximal 21 bis 25 Grad.