Mitten in Wiener Park

Schock am Spielplatz – Kind hält Drogenspritze in Hand

Alarm in einem Wiener Park: Auf dem dortigen Spielplatz hielt ein Kind plötzlich eine Drogenspritze in der Hand.
Newsdesk Heute
10.10.2026, 20:55
Loading...
Angemeldet als Hier findest du deine letzten Kommentare
Alle Kommentare
Meine Kommentare
Sortieren nach:

Kommentare neu laden
Nach oben
Hör dir den Artikel an:
00:00 / 02:45
1X
BotTalk

Die Probleme mit der Wiener Drogenszene nahe der Schutzzone um die U6-Station Gumpendorfer Straße und die Alkoholverbotszone am Westbahnhof sind längst bekannt. Dies sind allerdings nicht die einzigen Orte in der Bundeshauptstadt, an denen es zu Zwischenfällen kommt.

Auch im Alois-Drasche-Park in Wien-Wieden habe man zu kämpfen. Dies berichtet die Bezirksklubobfrau der FPÖ, Marie Hauser gegenüber der "Krone". Sie ist selbst Anwohnerin und besucht den Park auch manchmal mit ihrem Sohn.

"Heute" auf Google als bevorzugte Quelle festlegen

Süchtige schlafen am Spielplatz

An einem Tag im September war auch ihr Neffe bei einem Parkbesuch dabei. Gerade an diesem Nachmittag kam es zu einer gefährlichen Situation. Das Kind hatte plötzlich eine Drogenspritze in der Hand. Diese sei direkt neben der Rutsche am Spielplatz im Park gelegen. Für Hauser ist klar: Die Sozialarbeiter, die mehrmals pro Woche vor Ort sind, reichen nicht aus.

Die Situation sei mehr als nur bedenklich. So hätten Anrainer berichtet, dass im Baumhaus am Spielplatz Süchtige schlafen würden. Für die Eltern sei dies eine Belastung. Bevor ihre Kinder dort spielen müssten sie alles nach Drogenresten und Nadeln absuchen. Zudem seien die WC-Anlagen in der Nähe ständig verdreckt. Es soll auch schon zu Vorfällen gekommen sein, wo Drogensüchtige Kinder angesprochen hätten.

Ruf nach mehr Überwachung

Die Freiheitliche fordert eine Videoüberwachung in der Bim-Station Blechturmgasse. Auch eine vermehrte Stationsaufsicht würde helfen. Es sei gerade diese Haltestelle der Linie 18 über die Süchtige zum Alois-Drasche-Park gelangen würden. Bisher werde die Station nicht videoüberwacht.

Seitens der Wiener Linien hieß es gegenüber der "Krone", dass man die Lage in den unterirdischen Straßenbahn-Haltestellen genau beobachten würde. Zudem sei man mit Polizei, Bezirk sowie Sozialarbeit im Austausch und würde in Überwachung investieren. Bald soll auch die Blechturmgasse mit Kameras und Notrufanlagen ausgestattet werden.

Dies ist jedoch nicht die einzige Forderung der FPÖ-Politikerin. Sie verlangt nach mehr Polizei vor Ort. Unterstützung bekommt sie dabei von Bezirkschefin Lea Halbwidl (SPÖ). Ihr zufolge müsse der Innenminister mehr Kräfte zur Verfügung stellen. Rund um den Alois-Drasche-Park habe sie bereits den verstärkten Einsatz von Sozialarbeitern angeordnet.

red,Akt. 10.10.2026, 20:59, 10.10.2026, 20:55