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Schon 50 % der Österreicher haben finanzielle Sorgen

Die steigenden Preise sorgen bei vielen Österreicherinnen und Österreichern für Sorgenfalten. Eine neue Umfrage enthüllt die Tragweite der Krise.

Tobias Kurakin
Am Ende des Monats könnten die hohen Rechnungen vielen Kopfzerbrechen bereiten.
Am Ende des Monats könnten die hohen Rechnungen vielen Kopfzerbrechen bereiten.
Getty Images/iStockphoto

Die finanziellen Probleme der Bürgerinnen und Bürger in Österreich nehmen immer weiter zu. Durch die hohen Energiekosten und die steigende Inflationsrate wissen viele Menschen nicht mehr weiter. Eine neue Umfrage von Swiss Life, bei der 1.050 Personen im Alter von 18 bis 79 befragt wurden, zeigt die Tragweite der Teuerung.

Vorsorge-Entscheidung macht unsicher

66 Prozent der Befragen geben an, dass sie nun immer größere Schwierigkeiten dabei haben, die richtige Vorsorge- und Finanzentscheidungen zu treffen. Neben der Teuerung dürften auch finanzielle Entscheidungen in der Vergangenheit dabei eine Rolle spielen. So gibt die Hälfte der Befragten an, dass sie in der Vergangenheit bereits eine Ausgabe später bereut hätten.

Dramatisch hoch ist mittlerweile die Anzahl jener Personen, die finanziell auf wackligen Beinen steht. So würde sich die Hälfte der Österreicherinnen und Österreicher derzeit nicht ausreichend auf eine unerwartete finanzielle Wendung im Leben vorbereitet fühlen. Eine kaputte Waschmaschine oder ein defektes Auto würde demnach für diese Gruppe schon große Probleme hervorrufen und das Haushaltsbudget überlasten.

Christoph Obererlacher, CEO von Swiss Life Select Österreich, meint zu den erhobenen Umfrage-Ergebnissen gegenüber dem Standard, dass sich dadurch wieder zeige, dass "Finanzbildung und -kompetenz wichtig und zukunftsweisend ist". 74 Prozent der Bevölkerung pflichtet dem bei und meint, dass das auch für sie wichtig sei.

Vor allem unter den jüngeren Befragten wurde der Trend klar ersichtlich, dass sie auf eine kompetente und persönliche Beratung viel Wert legen. So geben 78 Prozent der Millennials und Gen Z mit Jahrgang 1981 bis 2004 an, dass sie auf Ratschläge vertrauen. "Gerade die Jahre der Pandemie haben den Wunsch nach Stabilität und Sicherheit gesamtgesellschaftlich verstärkt", sagt Obererlacher.

Die Teuerung dürfte die Österreicherinnen und Österreicher aber auch noch länger begleiten. 68 Prozent geben demnach an, dass sie in den kommenden zwölf Monaten eine größere finanzielle Ausgabe planen würden, ob diese tatsächlich in die Realität umgesetzt wird, dürfte von den Preisen abhängen.

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