Kimi Antonelli vor Max Verstappen – so lautet die erste Startreihe beim Grand Prix von Belgien in Spa-Francorchamps. Aber: Nicht alle Piloten durfen nach dem Qualifying ihre Postionen behalten. Gleich fünf (!) Fahrer wurden nachträglich bestraft, weil sie neue Teile in ihren Boliden verbauen ließen.
Aktuellster Fall: Carlos Sainz, der ursprünglich auf Rang 14 fuhr. Am Williams des Spaniers wurde zum vierten Mal die Leistungselektronik gewechselt. Probleme an dieser seien am Morgen festgestellt worden, teilte der Rennstall mit. Lediglich drei Einheiten sind ohne Strafe erlaubt.
Sainz ist der fünfte Fahrer, der in Spa weiter hinten starten muss. Zuvor hatten bereits Weltmeister Lando Norris, Red-Bull-Pilot Isack Hadjar sowie die beiden Aston-Martin-Fahrer Lance Stroll und Fernando Alonso Strafen in Kauf genommen.
Eigentlich muss Sainz zehn Plätze weiter hinten starten. Weil Hadjar, Stroll und Alonso aber höhere Strafen auferlegt worden waren, geht Sainz von Platz 19 ins Rennen.