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"So langweilig!" Coulthard fordert Formel-1-Revolution

Das Safety-Car-Finale von Silverstone sorgt weiter für Diskussionen. Ex-F1-Star David Coulthard fordert nun eine grundlegende Reform.
Sport Heute
19.07.2026, 11:28
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Auch nach der Abreise aus Großbritannien wird im Formel-1-Zirkus weiter hitzig über den vergangenen Grand Prix diskutiert. Nachdem Max Verstappen vier Runden vor Schluss im Kiesbett stecken geblieben war, wurde das Safety-Car auf die Strecke geschickt. Das Rennen wurde anschließend nicht mehr freigegeben – Charles Leclerc gewann vor George Russell und Lewis Hamilton.

Für David Coulthard ist genau das ein Problem. Der 13-fache Grand-Prix-Sieger bezeichnete das aktuelle Safety-Car-Verfahren im Podcast "Up To Speed" als "langweilig". Aus seiner Sicht dauert es viel zu lange, bis das Feld gesammelt ist und das Rennen wieder aufgenommen werden kann.

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Der Schotte ist überzeugt, dass die Formel 1 mit ihrer modernen Technik deutlich schneller reagieren könnte. Dank GPS-Daten wisse die Rennleitung jederzeit, wo sich jedes Auto befindet. Deshalb müsse der gesamte Ablauf wesentlich effizienter organisiert werden. Alternativ könne er sich auch vorstellen, späte Zwischenfälle künftig automatisch mit einer Roten Flagge zu unterbrechen, um anschließend einen Neustart zu ermöglichen.

Widerspruch kommt von Ex-Pilot Anthony Davidson. Der Sky-Experte betont, dass die FIA in Silverstone lediglich das bestehende Reglement angewendet habe. Gerade nach dem umstrittenen WM-Finale 2021 in Abu Dhabi sei immer wieder gefordert worden, die Regeln konsequent einzuhalten – daran müsse man sich nun ebenfalls messen lassen.

Ganz ausschließen will aber auch Davidson Änderungen nicht. Eine Rote Flagge in den Schlussrunden hält er für eine denkbare Lösung. Ob die FIA das Safety-Car-Verfahren künftig anpasst oder am bisherigen Reglement festhält, dürfte die Formel 1 in den kommenden Monaten jedenfalls weiter beschäftigen.

{title && {title} } red, {title && {title} } 19.07.2026, 11:28