Was macht Helmut Marko bei den Verstappens? Diese Frage beschäftigt die Formel 1 gerade. Konkret geht es um einen Schnappschuss des Grazers, der bis Ende 2025 noch Motorsport-Berater bei Red Bull war, gemeinsam mit Jos Verstappen, dem Vater von Vierfach-Weltmeister Max, und dessen Manager Raymond Vermeulen.
Veröffentlicht hatte das Foto der niederländische Journalist Erik van Haren vom "Telegraaf", dem durchaus ein enges Verhältnis zu Vierfach-Champion Verstappen nachgesagt wird. Das Foto war in Amsterdam entstanden.
Gab es also ein "Geheimtreffen" mit Marko? Ein Gerücht, das für viele Spekulationen in der Formel 1 sorgte. Schließlich läuft es aktuell bei Red Bull nicht gerade rund, der Energydrink-Gigant fährt bloß hinterher. Marko könnte als Bindeglied zwischen dem Konzern, dem Team und dem Verstappen-Lager fehlen, hatten zuletzt auch Experten wie Ralf Schumacher in den Raum gestellt. Andererseits schwebt über allem freilich die Zukunftsfrage des Niederländers. Die Ausstiegsklausel im Verstappen-Vertrag wird jedenfalls in diesem Sommer schlagend. Der Star-Pilot könnte also gratis aus seinem noch bis 2028 laufenden Kontrakt aussteigen – sofern er das möchte.
Hier, so spekulierten einige, könnte Marko ein Tippgeber sein, womöglich bei einem neuen Team an Verstappens Seite zurückkehren. Der Grazer gilt freilich als Entdecker und langjähriger Förderer des Niederländers, Verstappen selbst wurde jüngst immer wieder mit einem Sensationswechsel zu McLaren in Verbindung gebracht, soll sogar bereits vor der Unterschrift stehen, hatte es geheißen.
Von einer möglichen Sensationsrückkehr in die Formel 1 wollte Marko aber nichts wissen. "Mein Besuch war privat", erklärte der 83-Jährige bei "GPblog", befindet sich mittlerweile auch wieder in Österreich.
Stattdessen soll Marko dem Bericht zufolge zur Hochzeit von Victoria Verstappen, der Schwester des Formel-1-Stars, in die Niederlande gereist sein – er pflegt wie gesagt ein enges Verhältnis zur Familie.
Gleichzeitig habe Marko auch keinerlei Informationen über die Verstappen-Zukunft selbst. "Keine Ahnung. Ich habe dort nichts mehr zu sagen. Das geht mich auch nichts an", so Marko über die Konstellationen bei seinem Ex-Rennstall Red Bull.