Beeinflusste auch Noten

Schul-Skandal – Direktor soll Frauen beschimpft haben

Ein Kärntner Direktor soll Lehrerinnen diskriminiert und Noten beeinflusst haben. Jetzt fordert Bildungsreferent Reichmann eine rasche Entscheidung.
30.10.2026, 22:00
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Skandal in Kärntner Schule: Ein Schuldirektor einer Mittelschule steht im Verdacht, weibliche Lehrkräfte beleidigt und benachteiligt zu haben. Zusätzlich soll er sich in die Notengebung eingemischt haben. Die Vorwürfe wurden erstmals im Juni 2025 bekannt. Nun wächst der Druck, das laufende dienstrechtliche Verfahren rasch abzuschließen.

Trotz einer Rüge der Gleichbehandlungskommission blieb der Direktor im Amt. Seit September überwacht die Schulaufsicht die Situation. Laut Bildungsdirektion gab es seither keine neuen Beschwerden. Der Schulleiter bestreitet die Anschuldigungen.

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Bildungsreferent fordert rasche Klärung

Bildungsreferent Peter Reichmann drängt auf eine schnelle Aufklärung der Vorwürfe. "Diskriminierung, Mobbing und Machtmissbrauch haben an Kärntens Schulen keinen Platz", so Reichmann laut der "Kleinen Zeitung".

Er fordert eine zügige Bearbeitung im Sinne der Betroffenen. Acht Monate seien eine lange Zeit. Die Bildungsdirektion betont hingegen, dass die Fristen im Sinne des Rechtsschutzes eingehalten werden müssen.

Entlassung ist möglich

Welche Konsequenzen der Fall für den Direktor haben wird, ist noch offen. Das Spektrum reicht von der Feststellung, dass die Vorwürfe haltlos sind, bis hin zur Enthebung oder Entlassung des Schulleiters. Ein Abschluss des dienstrechtlichen Verfahrens wird in wenigen Wochen erwartet.

red, 30.10.2026, 22:00