Schulbeginn bedeutet Neustart für den Alltags-Stress. Schulwege müssen organisiert, Jausen vorbereitet und Hausaufgaben erledigt werden. Für Eltern bedeutet das oft große Anspannung, die auch ihre Liebe belasten kann.
Laut ElitePartner hilft es, die wichtigsten Aufgaben bereits vor dem Schulstart klar aufzuteilen. Wer bringt das Kind zur Schule? Wer kümmert sich um die Jause? Und wann werden die Hausaufgaben erledigt? Feste Zuständigkeiten, eine gemeinsame Aufgabenliste oder ein Familienkalender können verhindern, dass solche Fragen täglich neu diskutiert werden müssen.
Nicht nur die sichtbaren Aufgaben können zum Problem werden. Auch das ständige Planen und Vorausdenken kann an einem Elternteil hängen bleiben. "Dahinter steht meist das Gefühl, den Stress allein tragen zu müssen und mit dem Partner kein Team zu sein", erklärt ElitePartner-Psychologin Lisa Fischbach.
Sie warnt davor, dass sich diese Belastung auf Dauer auf die Beziehung auswirken kann: "Wer die mentale Last allein trägt, fühlt sich langfristig eher als Manager der Familie denn als Teil von ihr."
Ihr Rat: Eltern sollten sich bewusst zusammensetzen und besprechen, wer welche Aufgaben übernimmt. Dabei sollte auch geklärt werden, ob die Aufteilung weiterhin für beide passt.
Zwischen Schule, Arbeit und Haushalt bleibt gemeinsame Zeit schnell auf der Strecke. Dafür braucht es laut Fischbach aber nicht unbedingt einen ganzen freien Abend.
"Nähe entsteht nicht durch große Zeitfenster, sondern durch kleine, verlässliche Momente, etwa eine Umarmung zur Begrüßung oder ein Austausch am Abend ohne Handy", so die Expertin.
ElitePartner empfiehlt außerdem, bewusst Zeit als Paar einzuplanen und die Aufgabenverteilung regelmäßig zu besprechen. Auch kleine Nachrichten und Humor können helfen, wenn der Familienalltag besonders hektisch wird.
"Ein Kind braucht keine perfekten Eltern – aber es profitiert enorm von zwei Menschen, die als Paar zusammenhalten", so Fischbach.