Mit dem Schulstart am 7. September kehren Tausende Schüler auf Wiens Straßen zurück. Für Autofahrer heißt es jetzt besonders aufpassen: Die Landespolizeidirektion Wien und das Kuratorium für Verkehrssicherheit (KFV) appellieren an alle Verkehrsteilnehmer, im Umfeld von Schulen besonders aufmerksam und rücksichtsvoll unterwegs zu sein.
Die Polizei richtet sich dabei insbesondere an Lenker: Rund um Schulen soll die Geschwindigkeit reduziert und jederzeit damit gerechnet werden, dass Kinder plötzlich auf die Fahrbahn treten. Besondere Vorsicht sei zudem vor Schutzwegen geboten.
Dass es nicht bei Appellen bleibt, kündigt die Wiener Polizei bereits an. Zum Schulbeginn soll die Präsenz in der Umgebung von Schulen und auf stark frequentierten Schulwegen deutlich erhöht werden.
"Wir legen besonderen Wert auf eine sichtbare Präsenz in der Umgebung von Schulen und auf stark frequentierten Schulwegen. Zu Schulbeginn werden die Kontrolltätigkeiten der Polizei in diesem Bereich verstärkt, wobei es unser vorrangiges Ziel ist, Kinder sicher auf ihrem Weg zur Schule zu begleiten," ergänzt die interimistische Leiterin der Landesverkehrsabteilung Wien, Andrea Anders.
Vor allem für Schulanfänger ist der Weg zur Schule eine neue Herausforderung. Autofahrer sollen deshalb damit rechnen, dass Kinder Verkehrssituationen noch nicht richtig einschätzen oder unerwartet reagieren.
"Mit dem Schulbeginn kehrt in Wien wieder deutlich mehr Bewegung auf unseren Straßen ein. Für viele Kinder beginnt ein neuer Lebensabschnitt, für andere ein weiteres Schuljahr – und für uns als Polizei bedeutet das vor allem eines: Wir wollen gemeinsam mit Eltern, Schulen, Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmern dafür sorgen, dass alle Kinder sicher zur Schule und wieder nach Hause kommen," betont Landespolizei-Vizepräsident Dieter Csefan.
Die Botschaft von Polizei und KFV vor dem ersten Schultag ist damit klar: Runter vom Gas, besonders vor Schulen und Schutzwegen aufmerksam sein und jederzeit mit plötzlich auftauchenden Kindern rechnen.