Schwab warnt Rapid: "Alle Fehler werden bestraft!"

Rapid will gegen Steaua Bukarest in die Europa-League-Gruppenphase einziehen. Kapitän Stefan Schwab warnt seine Kollegen vor dem Showdown.
Gelingt Rapid der Einzug in die Europa-League-Gruppenphase? Am Donnerstag verteidigen die Hütteldorfer bei Steaua Bukarest im Play-off-Rückspiel einen 3:1-Vorsprung. Ein Selbstläufer? "Nein", meint Kapitän Stefan Schwab. Er hat für seine Teamkollegen eine eindringliche Warnung.

Verteidigung gefordert



"Ich glaube, dass Bukarest noch einmal alles versucht, alles reinwerfen wird, damit sie ein frühes Tor erzielen", meint Schwab. Daher stellt er klar: "Wir müssen gut verteidigen." Doch auch eine reine Defensiv-Taktik sei nicht der Schlüssel zum Erfolg: "Es ist ganz wichtig, dass wir Lösungen am Ball finden, damit Bukarest sieht: Die lassen sich nicht einschüchtern, die ziehen ihr Spiel durch, die trauen sich, die sind selbst gefährlich. Wir müssen teilweise das Spiel in der Hand haben und uns Fußball spielen trauen. Das entmutigt dann Bukarest auch ein bisschen."

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Um die Fitness des Mittelfeld-Spielers brauchen sich die Fans keine sorgen zu machen. "Ich bin wieder matchfit, jetzt bekomme ich wieder einen Rhythmus. Zwei Spiele in vier Tagen, das gibt dir schon im Nachhinein Kraft. Ich bin froh, dass ich jetzt schmerzfrei bin und wieder ordentlich trainieren kann." Der Rhythmus vom letzten Bundesliga-Auftritt (2:1 gegen Innsbruck) sei aber zu wenig. "Wenn wir wieder den einen oder anderen Fehler am Ball machen, wird das eiskalt bestraft. Das darf uns nicht passieren."

Geld und Prestige



Gelingt Rapid der Einzug in die Gruppenphase, rechnet die Geschäftsführung mit einem Umsatz-Plus von acht Millionen Euro. Aber alleine das Prestige ist für Schwab Motivation genug. "Das ist für den Verein wunderschön, wenn man international dabei sein kann, wenn ganz Europa mitbekommt, dass Rapid in der Europa League spielt. Es gibt nichts Schöneres, als Mittwoch und Donnerstag nicht vor dem Fernseher zu sitzen, sondern selbst Spiele zu bestreiten. Für das arbeiten wir jeden Tag. Daher hoffen wir, dass wir es schaffen."

(heute.at)

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