Schweizer Fans buchten Hotel im falschen Rostow

Die Schweizer scheinen mit Russland ihre Mühe zu haben: Während sich eine Gruppe beinahe ins Kriegsgebiet verirrt hat, hat eine andere ein Hotel am völlig falschen Ort gebucht.

Eine Gruppe von Schweizer Fans, die die Nationalmannschaft im Spiel gegen Brasilien unterstützen wollte, hat sich beim Buchen ihres Hotels ein wenig bei der Geographie vertan – um knapp 1.300 Kilometer. Statt die Unterkunft in dem Ort zu suchen, in dem das Stadion steht – nämlich Rostow am Don – buchten die Schweizer ein Hotel in Rostow Weliki, nördlich von Moskau.

Wie russische Medien berichten, sind die Fans dann aber ins richtige Rostow gereist, wo sie sogar eine Straße fanden, die mit ihrer Buchung übereinstimmte. Doch das Hotel fanden sie nicht.

"Ausländische Touristen, die zur Unterstützung der Schweizer Mannschaft gekommen sind, haben uns gerufen und erklärt, dass sie ihr Hotel suchen", wird die lokale Polizei zitiert. Ein Übersetzer der Polizei habe ihnen dann erklärt, dass sie die Ortsnamen verwechselt hätten und ihr Hotel im 1.281 Kilometer entfernten Rostow Weliki stehe. Die Polizei habe den Schweizern schließlich geholfen, eine neue Unterkunft zu finden.

Navi weist Route durch Kriegsgebiet

Erst am Sonntag war bekannt geworden, dass sich eine andere Gruppe von Fans aus dem Kanton Bern beinahe ins Krisengebiet verirrt hatte. Das Navi hatte ihnen eine Route durch die besetzte Region Donezk vorgeschlagen. Die fünf Schweizer sagten hingegen zu 20 Minuten, dass sie nie in einem Krisengebiet gewesen waren und das Gebiet großzügig umfahren hatten.

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(vro/20 Minuten)

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