Nach Kuss

Schwules Paar rausgeworfen – jetzt spricht Thermen-Chef

Eklat in einer deutschen Therme: Zwei Influencer mussten das "Badeparadies Schwarzwald" nach einem Kuss verlassen. Nun spricht der Betreiber.
Newsdesk Heute
16.03.2026, 11:21
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Der Fall um das französische Influencer-Paar Arno und Léo sorgt für Aufregung. Die beiden Männer hatten sich an einem Abend Anfang März im Spa-Bereich der Therme geküsst, kurze Zeit später mussten sie das "Badeparadies Schwarzwald" in Titisee-Neustadt verlassen.

Es seien homophobe Äußerungen gefallen. Zudem habe man dem Paar mit der Polizei gedroht, berichtet "20 Minuten". Unter Tränen hätten sie dann noch ihre Rechnung von rund 100 Euro bezahlt.

"Sind keine Wilden"

Über den Vorfall sprechen die Influencer auch in den sozialen Medien. Es sei von "tiefer Demütigung und Diskriminierung" die Rede. Den Männern zufolge habe man sie nur der Badeeinrichtung verwiesen, weil sie schwul seien.

Mehr als sich nur geküsst, soll das Paar in der Therme nicht gemacht haben. "Wir sind keine Wilden, wir sind gut erzogen", werden die Influencer von der "Bild" zitiert.

Gegen Hausordnung verstoßen

Gegenüber der deutschen Zeitung hat nun auch der Thermen-Chef Stellung zu den Vorwürfen bezogen. Von Schwulenfeindlichkeit wolle man dort nichts wissen. Der Chef der Therme, Jochen Brugger, betonte, dass alle Gäste willkommen seien. Jedoch müssten sie sich an die Hausordnung halten.

Man habe den Vorfall geprüft und sei zu dem Ergebnis gekommen, dass der Kuss nicht ausschlaggebend für den Rauswurf war. Demnach hätten die Influencer gegen die Haus- und Badeordnung verstoßen. Genauere Angaben wurden nicht gemacht.

{title && {title} } red, {title && {title} } 16.03.2026, 11:21
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