Leiche in Zelle entdeckt

Sechs Menschen erschossen – jetzt ist Stade-Killer tot

Der mutmaßliche Sechsfach-Mörder von Stade wurde tot in seiner Zelle gefunden. Die Ermittler gehen von Suizid aus.
Newsdesk Heute
21.07.2026, 14:27
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Der Verdächtige der Bluttat mit sechs Toten in einer Jugendhilfeeinrichtung in der deutschen Stadt Stade ist tot. Laut dem niedersächsischen Justizministerium mit Sitz in Hannover soll sich der Mann im Gefängnis das Leben genommen haben. Hinweise auf ein Fremdverschulden gab es demnach nicht.

Suizidgedanken? Es gibt Hilfe!

In der Regel berichten wir nicht über Selbsttötungen oder entsprechende Versuche – außer Suizide erfahren durch die Umstände besondere Aufmerksamkeit.

Wenn du unter Suizidgedanken, Depressionen oder anderen Ausnahmesituationen leidest, bietet die Telefonseelsorge unter der Nummer 142 von 0-24 Uhr kostenlos und anonym schnelle Unterstützung.

Weitere Ansprechstellen für Betroffene:

Kriseninterventionszentrum Wien: 01/40 69 595
Rat auf Draht: 147
Weisser Ring - Verbrechensopferhilfe: 0800 / 112 112

Ein Mitarbeiter der Justizvollzugsanstalt entdeckte den Mann den Angaben zufolge am Dienstag gegen 06.05 Uhr bei einer Routinekontrolle in seiner Einzelzelle. Er habe bereits keine Körpertemperatur mehr aufgewiesen, erklärte das Ministerium. Ein Notarzt habe dann um 06.29 Uhr den Tod des Manns festgestellt. Ermittlungen zu den konkreten Todesumständen seien eingeleitet worden.

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Feuer in Jugendhilfeeinrichtung eröffnet

Der 45-Jährige soll vor drei Wochen in einer Jugendhilfeeinrichtung in Stade während eines sogenannten Hilfeplangesprächs sechs Beschäftigte der Einrichtung und des Jugendamts erschossen haben. Hintergrund der Tat war nach Ermittlererkenntnissen mutmaßlich ein Sorgerechtsstreit.

In der Einrichtung waren demnach die drei Monate alte Tochter des Verdächtigen sowie die 34-jährige Kindsmutter untergebracht. Der Mann wurde kurz nach der Tat auf der Flucht festgenommen und befand sich seitdem in Untersuchungshaft.

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