Purzelt der nächste Rekord?

"Sechste Hitzewelle wird afrikanischer Herkunft sein"

Kaum ist die fünfte Hitzewelle vorbei, rollt bereits die nächste an. Ganz Europa steht vor ungewöhnlich hohen Temperaturen.
Wetter Heute
02.09.2026, 06:30
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Nach einer kurzen Verschnaufpause kündigt sich die sechste Hitzewelle dieses Sommers an. Wetter-Experten warnen, dass sie ganz Europa erfassen wird.

Meteorologe Lorenzo Tedici von IlMeteo.it erklärt: "Am Horizont zeichnet sich bereits die nächste Hitzewelle ab. Und auch die sechste wird afrikanischer Herkunft sein."

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In Italien schnellen die Temperaturen bis zum Wochenende auf bis zu 8 Grad über das saisonale Mittel. Für Mailand werden Spitzenwerte von 36 °C erwartet – ein Wert, der, sollte er sich bestätigen, den historischen Rekord für den Monat September brechen würde.

Ab Donnerstag wird die sogenannte „Heat-Dome“ – eine subtropische Wärmekuppel, die heiße Luft am Boden hält – nicht nur Italien, sondern auch Österreich, Deutschland, die Schweiz und Frankreich erfassen.

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Wer also gehofft hat, den Ventilator bald wieder in den Keller verräumen zu können, muss sich noch gedulden: Der astronomische Herbst beginnt erst am 23. September. Bis dahin heißt es, durchhalten und auf kühlere Nächte hoffen.

Die UBIMET-Prognose im Detail

In der Nacht auf Mittwoch ziehen von Osttirol kommend noch einige Schauer und Gewitter über Kärnten. In den übrigen Regionen bleibt es überwiegend trocken. Im Norden kann der Himmel stellenweise sogar sternenklar sein. Dazu weht meist nur schwacher Wind.

Am Mittwochmorgen sind in Richtung Karawanken noch vereinzelte Schauer möglich. Im Tagesverlauf lockern die Wolken auf. Zwischen Kärnten und dem Burgenland entstehen allerdings erneut einige Regenschauer, im südlichen Bergland sind auch einzelne Gewitter möglich. Zwischendurch kommt überall die Sonne zum Vorschein. Besonders häufig zeigt sie sich im Donauraum und im östlichen Flachland.

Der Donnerstag startet im Nordosten bewölkt. Entlang der Alpen können gelegentlich ein paar Regentropfen fallen. In den anderen Landesteilen wechseln sich Sonne und Wolken ab. Zeitweise zeigt sich überall die Sonne, im Westen und Süden überwiegt sogar der Sonnenschein. Über den Norden und Osten ziehen dagegen immer wieder dichtere Wolkenfelder. Der Westwind weht mäßig und kann im Donauraum zeitweise lebhaft auffrischen.

Am Freitag ziehen über die Osthälfte zunächst noch einige Wolkenfelder hinweg. Der Westen beginnt den Tag bereits überwiegend sonnig. Im Laufe des Tages lösen sich auch im Osten die Wolken zunehmend auf und machen der Sonne Platz. Der Wind kommt mäßig aus West bis Nordwest und dreht später auf südliche Richtungen.

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