Eine Rettungsaktion vor Alaska sorgt für Wirbel um Meta-Gründer Mark Zuckerberg (42). Seine 118 Meter lange Luxusjacht "Launchpad" soll sich laut US-Medien in der Nähe eines Boots befunden haben, das in Not geraten war. Zu Hilfe kam schließlich ein Kreuzfahrtschiff.
Das kleinere Boot war im Südosten Alaskas liegen geblieben und hatte über Funk einen Notruf abgesetzt. Medienberichten zufolge befand sich die rund 300 Millionen Dollar teure "Launchpad" näher am havarierten Boot als das Kreuzfahrtschiff, das später die Rettung übernahm.
Die Crew der Jacht soll wiederholt nicht auf die Hilferufe reagiert haben. Zuckerbergs Sprecher widerspricht: Die Besatzung habe einen anderen Funkkanal genutzt und den Notruf zunächst nicht gehört. Als sie davon erfahren habe, sei die Rettungsaktion bereits im Gang gewesen.
Zuckerberg selbst sei zu diesem Zeitpunkt nicht an Bord gewesen. Es gibt bislang keine Hinweise darauf, dass er von den Hilferufen wusste oder über einen Rettungseinsatz entschied.
Der Vorfall kommt zu einer Zeit, in der Meta in den USA erneut unter Druck steht. Ein Gericht in New Mexico ordnete an, dass der Konzern 567 Millionen Dollar in einen Fonds für Kinder einzahlen soll, die durch die Nutzung sozialer Medien Schaden genommen haben. 420 Millionen Dollar davon sollen für Therapien verwendet werden. Meta will Berufung einlegen.