Seit über einem Jahrzehnt gehört Verena Altenberger zur ersten Riege der heimischen Schauspielszene. Ob im vielfach gelobten "Polizeiruf 110" oder auf Theaterbühnen – die 37-Jährige überzeugt.
Nun geht sie einen Schritt weiter: in Burhan Qurbanis (44) neuem Film "Kein Tier. So Wild.", der am 8. Mai in die Kinos kommt, steht Altenberger zum ersten Mal in ihrer Karriere nackt vor der Kamera.
Ein Tabubruch? Keineswegs – vielmehr eine bewusst getroffene, begründete Entscheidung. "Wenn ich so etwas gebe, dann muss es künstlerisch Sinn machen", sagt Verena im Interview mit der "Bild". Die Rolle: die Ehefrau eines Unterweltbosses.
Dass die Schauspielerin diese Grenze nun überschreitet, geschah nicht leichtfertig. "Ich bin sehr vorsichtig mit meiner Nacktheit", betont sie. Umso wichtiger war ihr das sichere Umfeld am Set: Mit dabei war eine Intimitätskoordinatorin – ein noch immer seltenes, aber zunehmend etabliertes Element professioneller Filmproduktionen.
Die 37-Jährige stellte auch vorab klar: "Wenn ich zwei Sekunden vor dem Dreh gesagt hätte, 'ich mache es nicht', dann wäre das für alle 100-prozentig okay gewesen."
Privat bleibt die Schauspielerin aber dann lieber unsichtbar. Ihr Liebesleben? Ein No-Go für die Öffentlichkeit. "Es gibt Bereiche, die ich für mich behalte. Ich würde nie eine Homestory machen und ich poste auch keine Fotos von meinem Zuhause", erklärt sie.