Grönland-Kaltfront

Serbien-Wadsak warnt: "Temperatur fällt auf 0 Grad"

Gerade noch spätsommerliche 30 Grad, plötzlich ist von Schnee die Rede. Meteorologe Ivan Ristić erwartet am Balkan einen heftigen Wetterumschwung.
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21.09.2026, 12:04
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Der Herbst könnte in diesem Jahr ziemlich pünktlich zuschlagen. Während Serbien zuletzt noch spätsommerliche Temperaturen um die 30 Grad genießen durfte, sieht Meteorologe Ivan Ristić nun einen markanten Wetterwechsel kommen.

Bereits mit Beginn der neuen Woche zieht laut seiner Prognose eine Kaltfront durch. Auffällig werde diese zunächst durch mäßigen bis starken Nordwestwind.

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Für Ristić markiert sie vor allem eines: das Ende des Spätsommers.

"Wir gehen in den Frühherbst und vorerst gibt es keine Rückkehr der hohen Temperaturen", erklärt der Meteorologe. Die aktuellen Modelle würden keinen schnellen neuen Hitzeschub zeigen.

Kaltluft aus Richtung Grönland

Hinter dem Umschwung steckt laut Ristić eine veränderte Höhenströmung, die den Weg für deutlich kühlere Luft aus dem Norden freimacht. In serbischen Medien ist deshalb bereits von einer "Jetstream-Strömung aus Grönland" die Rede.

Und die Auswirkungen könnten ordentlich zu spüren sein.

In der kommenden Woche werden tagsüber teilweise nur noch 16 bis 22 Grad erwartet. Besonders kalt könnten die Nächte werden: Verbreitet sind Tiefstwerte zwischen fünf und zehn Grad möglich, örtlich könnte sich das Thermometer bei klarem Himmel sogar der Null-Grad-Marke nähern.

Jetzt spricht er wieder von Schnee

Doch damit nicht genug. Ristić bringt mittlerweile auch den ersten Schnee ins Spiel.

"Normalerweise fällt der erste Schnee in den Bergen, also auf Kopaonik und Golija, Ende September, ungefähr um den 23. September, oder Anfang Oktober", erklärt er.

Genau in dieses Zeitfenster fällt nun der angekündigte Kaltlufteinbruch. Ristić hält deshalb erste Schneeflocken auf den höheren Bergen durchaus für möglich.

Eine Garantie gibt es allerdings noch nicht. Ob die bevorstehende Kaltfront tatsächlich schon für den ersten Schnee reicht, sei laut dem Wetter-Mann noch nicht völlig sicher.

Prognose nimmt plötzlich Fahrt auf

Interessant ist dabei, dass Ristić bereits Anfang September über Schnee gesprochen hatte. Damals sorgte sein Satz für Aufsehen: Er könne es kaum erwarten, die ersten Schneefälle in den Bergen anzukündigen.

Was damals noch ein weiter Blick in die Zukunft war, ist mittlerweile deutlich näher gerückt.

Und der Wetter-Mann erwartet nicht nur eine kurze Abkühlung. Die hohen Temperaturen sollen vorerst nicht sofort zurückkehren. Ende September könnte es zwar wieder milder werden, ehe im Oktober noch einmal angenehmes Herbstwetter möglich ist.

Vom Spätsommer direkt zu Temperaturen nahe null und möglicherweise den ersten Schneeflocken: Der kalendarische Herbst könnte auf dem Balkan ziemlich eindrucksvoll seinen Einstand feiern.

red,21.09.2026, 12:04
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