Shiffrin triumphierte bei Olympia 2026 im Slalom, holte sich Olympia-Gold und überwand ihr Olympia-Trauma. Sie holte bereits 108 Weltcupsiege, greift nach ihrer sechsten großen Kristallkugel. Doch die Ski-Königin erntet auch immer wieder viel Hass. Und macht einige der üblen Kommentare, die sie während der Olympischen Winterspiele erhalten hatte, nun öffentlich.
Sie sei ein "wertloses Stück Scheiße", schrieb da einer, ein "verdammter Witz" ein anderer. Einer schrieb: "Bleib in Italien, du Schlampe". Ein anderer kommentierte: "Schäm dich, du Verräterin". Und einer meinte sarkastisch, es wäre doch schade, wenn Shiffrin nie wieder Ski fahren könne.
Die Ursache für die Vielzahl an Anfeindungen dürfte wohl sein, dass sich die 30-Jährige öffentlich zur politischen Situation in den USA geäußert hatte, sich indirekt gegen US-Präsident Donald Trump und dessen Politik stellte. Ihr und anderen Sport-Stars, die sich kritisch äußerten, wurde vorgeworfen, nicht patriotisch zu sein.
"Frieden ist nicht die Abwesenheit von Konflikten, Frieden ist die Schaffung einer Umgebung, in der wir alle aufblühen können", zitierte die Star-Skifahrerin den Friedensnobelpreisträger Nelson Mandela.
Shiffrin selbst nutzte soziale Netzwerke während der Olympischen Winterspiele nicht. Die Star-Skifahrerin habe keinen der Kommentare gelesen, hieß es von ihrem Team. Stattdessen wurden die Plattformen kontaktiert, um diese zu löschen.