Sieger Kriechmayr: "Haben mich für blöd verkauft"

Vincent Kriechmayr triumphiert beim Heimrennen in Hinterstoder. Für den Sieger eine Genugtuung. Auch, weil er für seine Startnummern-Wahl kritisiert wurde.

Hinterstoder bejubelte am Samstag den Sieg von Lokalmatador Vincent Kriechmayr. Der Oberösterreicher siegte vor dem Schweizer Mauro Caviezel und seinem Kärntner ÖSV-Kollegen Matthias Mayer.

Kriechmayr raste mit Startnummer eins zum Sieg. Seine Nummern-Wahl hatte vor dem Rennen für hochgezogene Augenbrauen, nach dem Sieg für Genugtuung beim 28-jährigen Linzer gesorgt: "Der Großteil hat mich für blöd verkauft, dass ich die Nummer eins nehme."

Der Föhnwind hatte Kriechmayr zu seiner Entscheidung bewogen, die Strecke wurde mit Fortdauer des Rennens weicher. Und: "Ich wollte einmal ohne die ganzen Funksprüche von den Trainern fahren."

Kriechmayr wollte vor dem Heimrennen seine Ruhe. Kein Wunder: "Normal schlafe ich wie ein Baby, gestern das erste Mal nicht. Ich war nervös, hab mir einen großen Druck gemacht, weil so viele Leute für mich hergekommen sind."

Der Super-G-Weltcup

Hochspannung herrscht ab sofort im Kampf um die kleine Kristallkugel. Mit Kvitfjell und Cortina sind noch zwei Super-G ausständig. Das Saisonfinale in Cortina wackelt aber durch das Coronavirus gehörig.

Nach dem Hinterstoder-Rennen lautet die Rangliste in der Disziplinenwertung folgend: 1. Caviezel (365 Punkte), 2. Kriechmayr (362), 3. Kilde (336), 4. Mayer (324), 5. Jansrud (305).

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